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Bezirk beschließt Bildungskonferenzen zur Schulplanung

  • Damit wollen Bezirkspolitiker erreichen, dass sie an dem Planungsprozess beteiligt werden.
Dr. Kaja Steffens, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion Dr. Kaja Steffens, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion Foto: PR
Elbvororte (16. Dezember 2019, PM) · Auf Initiative der CDU hat der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona in der letzten Sitzung vor Weihnachten die Durchführung von Bildungskonferenzen mit dem Thema „Schulentwicklungsplanung“ im ersten Quartal 2020 in allen Stadtteilen des Bezirks beschlossen. Aus Sicht der Kommunalpolitiker ist dieser Schritt notwendig geworden, weil der Schulentwicklungsplan (SEPL), der Ende September 2019 von der Fachbehörde für Schule und Berufsbildung (BSB) veröffentlicht wurde, für den Bezirk Altona keine befriedigenden Ergebnisse gebracht hat.
Dazu Dr. Kaja Steffens, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die zahlreichen Vorschläge, die aus Altona zum Referentenentwurf des Schulentwicklungsplans gemacht wurden sind im endgültigen Plan leider fast vollständig unberücksichtigt geblieben. Weder die drohende Überfüllung der Grundschulen im Kerngebiet kann so abgewendet werden, noch werden sinnvolle Lösungen für die Schulentwicklung z.B. in Rissen oder Lurup angeboten. Das kann man besser machen.

Zwar liegt die Planung von Schulen in der Verantwortung der Schulbehörde, jedoch sind für die Genehmigungen von Wohnungen die Bezirke zuständig. Steffens bemängelt: „In den letzten Jahren hat die Schulbehörde auf die Anfragen der Bezirkspolitik nach Schulplatzangeboten abwiegelnd reagiert. Im Ergebnis haben wir im Kerngebiet ein massives Schulplatz-Problem. Dann kamen teilweise plötzlich Schulbauten auf Altona zu wie Kai aus der Kiste, z.B. das deutsch-französische Gymnasium. Weder mit der Bezirkspolitik noch mit der Bevölkerung vor Ort war dies abgestimmt. Wir wollen jetzt endlich eine breite Beteiligung der Eltern, Lehrer und Schüler durchführen, die es eigentlich im vergangenen Jahr gebraucht hätte, um Schulentwicklung für die kommenden Generationen verantwortungsvoll umzusetzen. Wir wollen es für Altona besser machen!
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