S 32 West

  • Anbindung der Science City Bahrenfeld, Lurups und des Osdorfer Borns schreitet Zug um Zug voran
S 32 West Foto: PR
Osdorf (2. September 2021, PM) · Mit einer schriftlichen kleinen Anfrage an den Senat haben sich die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Frank Schmitt und Ole Thorben Buschhüter nach dem aktuellen Stand der Schienenanbindung der Science City Bahrenfeld, Lurup und des Osdorfer Borns mit der S32 erkundigt. Frank Schmitt, Wahlkreisabgeordneter für den Altonaer Westen: „Mit einer Endhaltestelle der S32 im Osdorfer Born erhielten nach über 50 Jahren die Bewohnerinnen und Bewohner der Großwohnsiedlung dann endlich die lange erwartete Schienenanbindung. Insgesamt würden mit einer S32-West die bevölkerungsreichen Stadtteile Lurup und Osdorf mit fast 40.000 Menschen erstmalig direkt an die Schiene angebunden. Auch nach einer Verlängerung der Trasse nach Schenefeld haben wir uns erkundigt. Mit unserer Anfrage wollten wir den aktuellen Stand abfragen und es wird deutlich, dass die Vorbereitungen für dieses wichtige Schienen-Infrastrukturprojekt weiter voranschreiten". Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die S32 ist der Schlüssel zur Mobilitätswende im Hamburger Westen und wird den entscheidenden Beitrag zum Umstieg auf umweltverträgliche Verkehrsmittel leisten. Die Planung für ihren Bau werden wir weiterhin zielstrebig vorantreiben und auf andere Planungen wie den Verbindungsbahnentlastungstunnel abstimmen. Wir sind überzeugt davon, dass die S32 das Mittel der Wahl ist, um für die Science City Bahrenfeld, Lurup und den Osdorfer Born eine angemessene und leistungsfähige Schienenanbindung zu schaffen. Dass die Strecke so angelegt wird, dass eine Verlängerung nach Schenefeld möglich ist, war unsere ausdrückliche Forderung.“
In In seiner Antwort auf die schriftliche kleine Anfrage der beiden Abgeordneten bestätigt der Senat, dass die S32 zum Osdorfer Born Bestandteil der Maßnahmen zum Ausbau des S- und U-Bahn-Netzes ist. Einerseits werde die Großwohnsiedlung am Osdorfer Born an die Schiene angeschlossen und die städtische Entwicklungsachse entlang der Luruper Chaussee mit der Science City Hamburg-Bahrenfeld gestärkt und nachhaltig erreichbar gemacht.

Zur Ermittlung des potenziellen Einflusses einer S32 auf die Messtechnik der Forschungsinstitute und des Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY) wurde laut Senat im Februar dieses Jahres ein Gutachten zum Hauptthema Erschütterungsfreiheit in Hinblick auf die Forschungseinrichtungen beauftragt, welches auch Emissionen einer künftigen S32 prognostizieren soll. Das Gutachten befindet sich aktuell in Erstellung.

Außerdem bestätigt der Senat in seiner Antwort, dass bei der aktuellen A7-Maßnahme (Autobahndeckel Altona) im Bereich der Bahrenfelder Chaussee Vorkehrungen für eine S32-Trassierung in Form der Vorhaltung eines Gründungsfensters getroffen wurden. Intention sei es gewesen, die Vorzugsvariante der Machbarkeitsuntersuchung mit möglichst oberflächennaher Führung der S-Bahn nicht durch den Autobahnausbau unmöglich zu machen. Weitere Festlegungen auf den weiteren Streckenverlauf der S32 zwischen A7-Unterquerung und Fernbahnhof Diebsteich bzw. Holstenstraße seien damit jedoch nicht vermacht, so der Senat in seiner Antwort.

Um eine Anbindung der Science City Hamburg Bahrenfeld an das Schnellbahnnetz und eine kurze Reisezeit aus Richtung Lurup und Osdorfer Born zu den zentralen Orten zu erreichen verfolgt die aktuelle Systemempfehlung eine Ausfädelung der Gleise der S32 im Bereich der Holstenstraße In einer Verständigung zum künftigen Bahnhof Altona am Diebsteich wurde allerdings eine erneute verbindliche Varianten-Prüfung der Führung der S32 über den Diebsteich zugesagt, ohne eine mögliche Bundesförderung dadurch zu gefährden. Zum Stand hierzu antwortete der Senat, dass diese erneute Variantenprüfung zur S32 bereits begonnen wurde. Aufgrund der engen Verknüpfung zu einem möglichen Verbindungsbahnentlastungstunnel solle die neuerliche Variantenprüfung unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung zum Verbindungsbahnentlastungstunnel fortgeführt und abgeschlossen werden.

Zum Verbindungsbahnentlastungstunnel zwischen dem Hauptbahnhof und dem zukünftigen Bahnhof Altona (Diebsteich) befindet sich die Machbarkeitsstudie im Ausschreibungsprozess. Dieser wird durch die Deutsche Bahn AG durchgeführt und mit einer Beauftragung sei voraussichtlich in den nächsten Wochen zu rechnen. Erste Ergebnisse würden im Jahr 2022 erwartet, so der Senat weiter in seiner Antwort.



Zur Frage einer möglichen Erweiterung bis nach Schenefeld, bestätigte der Senat, dass die in der Systemempfehlung aufgetragene, in Ost-West-Richtung orientierte Lage der Endstation am Osdorfer Born eine Verlängerung der Trasse bis nach Schenefeld möglich mache und berichtete zudem, dass Schleswig-Holstein beabsichtige, eine entsprechende Machbarkeitsstudie zu vergeben.



Frank Schmitt: „Die Antwort auf unsere Anfrage macht deutlich, dass die Anbindung der Science City Bahrenfeld, Lurups und des Osdorfer Borns Zug um Zug voranschreitet. Richtung Innenstadt sind Fragen der Ausfädelung an der Holstenstraße oder einer Anbindung an den zukünftigen Fernbahnhof Altona am Diebsteich noch zu klären. Das steht unter anderem auch im Zusammenhang mit dem Verbindungsbahnentlastungstunnel zwischen dem künftigen Fernbahnhof Altona und dem Hauptbahnhof. Während hier also noch viele Fragen offen sind, ist westlich der A7 demnächst bereits mit den Ergebnissen zu den Auswirkungen eines S-Bahn-Betriebs auf die teils sehr sensible Forschung der Science City Bahrenfeld zu rechnen. Dann sollten die weiteren Planungen für die Realisierung der S32 zum Osdorfer Born zügig weiter konkretisiert werden.“ Ole Thorben Buschhüter versichert: „Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner werden wir die Planung der S32 nach Lurup und Osdorf weiterhin zügig voranbringen."

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