Warum ein Besuch des Volksparkstadions auf der Bucketliste jedes Fußballfans stehen sollte

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Blick in die HSV-Heimstätte Blick in die HSV-Heimstätte Foto: Peter Wiegel/Pixaby

Elbvororte (9. Januar 2019, PM) • Noch vor einem Jahr war das Volksparkstadion für seine berühmte Uhr bekannt, die anzeigte, wie lange der Hamburger Sportverein Mitglied der 1. Bundesliga war. Diese Uhr ist nun, nachdem die Hamburger nach langen Kampf in Liga 2 abstieg, abgelaufen. Der Atmosphäre hat der Abstieg allerdings nicht geschadet.

Das Volksparkstadion ist schon seit Jahrzehnten als eines der stimmungsvollsten Stadien in Deutschland bekannt. Hier machen die Hamburger, die sonst eher als zurückhaltend und still gelten, jeden Spieltag eine riesen Party. Zwar schlagen die Hamburger Ultras manchmal etwas über die Strenge, dies tut der Stimmung aber keinen Abbruch.

Schon lange vor Beginn des Spiels strömen die Fans Richtung Stadion, das idyllisch im Grünen im Hamburger Stadtteil Altona gelegen ist. Das Stadion ist sehr gut über die Autobahn A7 oder die S-Bahn erreichbar. Auf dem Weg vom Parkplatz oder der S-Bahn Station ins Stadion stimmen die Anhänger des HSV ihre Fangesänge an. Natürlich fließt auch jede Menge Bier, die Stimmung ist aber sehr friedlich. Nur bei den Duellen gegen die Vereine, die als befeindet gelten, kann es auch mal etwas hitziger zugehen.

Bei nationalen Spielen hat das Stadion, das für die Weltmeisterschaft 2006 umfangreich renoviert wurde, ein Fassungsvermögen von 57.000 Plätzen. Damit gehört die Arena zu den größeren in Deutschland. Die Ticketpreise sind moderat und liegen zwischen 18 und 39 Euro. Dabei ist das Stadion, trotz des Abstieges in die 2. Bundesliga meist sehr gut gefüllt. Es ist vielleicht auch mal schön für die Fans, die Erfolge des Teams zu feiern – aktuell führt der HSV die Zweitligatabelle an – und nicht wie in den letzten Jahren in der Bundesliga eine Niederlage nach der anderen mitzuerleben.

Natürlich gibt es in Deutschland auch andere Fußballarenen, in denen die Stimmung gut ist. Viele berichten aber sehr positiv über das Volksparkstadion und ziehen ein Besuch des Stadions in Hamburg, der Signal Iduna Park in Dortmund und der Allianz Arena in München vor. Neben der Architektur des Stadions und der Stimmung durch die sehr emotionalen Fans ist es auch das Erlebnis, zum Stadion zu kommen und danach den Sieg des Teams in der Stadt zu feiern, was einen Besuch eines Heimspiels des HSV so besonders macht. In der Rückrunde wird es im Stadion sicher noch mal etwas lauter und stimmungsvoller, da der HSV auf einen guten Weg zurück in die Bundesliga ist und die Unterstützung der Fans dringend benötigt.

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