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Apr. 13
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Eine mögliche Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg würde den Stadtteil Bahrenfeld stark verändern. Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion werden die geplanten Bauvorhaben, Verkehrsfragen sowie Chancen und Risiken für die Anwohnerschaft kritisch beleuchtet.
Mit dem Volkspark und der geplanten Science City steht das Quartier im Zentrum der Überlegungen: Hier sollen sowohl das Olympische Dorf mit rund 16.000 Betten als auch mehrere Großsportstätten entstehen – darunter ein neues Leichtathletikstadion mit bis zu 60.000 Plätzen sowie ein zum Schwimmstadion umgebautes Volksparkstadion.
Die beiden Olympic Parks (City und Altona) sollen über jeweils eine U- und eine S-Bahn angebunden werden. Ob diese ambitionierten Verkehrsprojekte rechtzeitig realisiert werden können, ist für viele Anwohner*innen von zentralem Interesse.
Befürworter*innen einer Olympiabewerbung verweisen zugleich auf mögliche positive Effekte für Bahrenfeld und die Stadt insgesamt. Hamburg setzt dabei auf ein Konzept der „kurzen Wege“, bei dem ein Großteil der benötigten Sportstätten bereits vorhanden ist oder in ohnehin geplanten Projekten realisiert werden soll; erforderlich wäre nach bisherigen Planungen vor allem der Neubau eines Leichtathletikstadions. Als Vorteile werden zudem Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in den Ausbau von U- und S-Bahn-Verbindungen, die Nachnutzung des Olympischen Dorfs im Rahmen der Science City Bahrenfeld sowie Impulse für Wirtschaft, Tourismus und internationale Sichtbarkeit genannt.
Die Auswirkungen auf Infrastruktur, Verkehr und Stadtentwicklung wären erheblich. Schon heute kann das Verkehrsaufkommen kaum bewältigt werden. Schnellbahnlösungen werden immer wieder versprochen und verworfen. Auch der Wohnungsbau wirft Fragen auf: In der Science City sind rund 3.800 Wohnungen geplant, die schrittweise bis 2040 fertiggestellt werden sollen (Standortanalyse Science City, 2019). Wie sollen diese Wohnungen im Jahr der Olympischen Spiele (2040 oder 2044) dem Olympischen Dorf zur Verfügung gestellt werden?
„Olympia – Was bedeutet das für Bahrenfeld?“ Diese Frage bewegt viele Menschen im Stadtteil. Die Initiative Bahrenfeld auf Trab lädt deshalb zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein, um die konkreten Auswirkungen einer Olympiabewerbung kritisch zu beleuchten. Auf dem Podium werden Dr. Steffen Rülke (Olympia-Projekt), Mithat Çapar (SPD, HaBü), Eckart Maudrich (NOlympia) und Heike Sudmann (Die Linke, HaBü) Stellung beziehen. Anschließend kommt auch die Bahrenfelder Bevölkerung zu Wort.
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NOlympJA
Olympia-Pläne: Was bedeuten sie für Bahrenfeld?