»Sitzen ganz gut«

  • Selbstgenähte Masken für Blankeneser Grundschüler
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Leonie, Henriette Wiethüchter, Christiane Kriwanek, Lina und Schulleiterin Martina Overmeyer im Blankeneser Masken-Outfit. Leonie, Henriette Wiethüchter, Christiane Kriwanek, Lina und Schulleiterin Martina Overmeyer im Blankeneser Masken-Outfit. Foto: PR/Schommer
Blankenese (4. Mai 2020, Christoph Schommer) · Leonie und Lina lächeln über das ganze Gesicht. Es scheint zumindest so. Denn die Baumwollmasken  der beiden Viertklässlerinnen, die sich seit Wochen nicht gesehen haben, weisen wechselnde Spannungen auf. Hin und wieder huschen einzelne Klassenkameraden im geforderten Mindestabstand an den beiden Mädchen vorbei auf den Schulhof. Heute war für alle Viertklässler sozusagen „erster Schultag“. Für drei Stunden kommen die Schüler der Katholischen Schule Blankenese nun täglich für die in die Mörikestraße.
Und die Grundschule hat sich auf die Mädchen und Jungen bestens vorbereitet – mit leuchtenden Wege- und Wartemarkierungen, getrennten Eingängen und selbst genähten Schul-Schutzmasken. „Sitzen ganz gut“, urteilt Lina über den Tragekomfort des morgendlichen Geschenkes. Christiane Kriwanek und Henriette Wiethüchter freuen sich über das Lob. Seit Donnerstagabend saßen die Textilbetriebswirtin und die Gemälderestauratorin an ihren Nähmaschinen. Einst hatten sie selbst Kinder an der Schule, heute nähen sie für die nächste Generation. „110 Masken haben wir schon geschafft“, freut sich Kriwanek. „Plus das Kollegium“, ergänzt Wiethüchter. Beide Frauen, die auch in der Nachmittagsbetreuung der Schule aktiv sind, haben am Wochenende durchgearbeitet. Denn der bestellte Stoff kam nicht pünktlich, ging im Hamburger Hafen verloren und landete schließlich in Dänemark, bevor er doch noch zu Blankeneser Schutzmasken verarbeitet werden konnte. „Und das ist ja nicht mal eben gemacht“, verdeutlicht Kriwanek die aufeinander aufbauen Arbeitsschritte: Der Stoff muss zunächst gewaschen und gebügelt werden, dann wird eingezeichnet, die Quadrate werden gekettelt und geschnitten, die Falten eingebügelt, genäht und mit den Gummibändern befestigt. „Wir brauchen etwa 15 Minuten für eine Maske“, erklärt Wiethüchter. Macht 27,5 Stunden für 110 Masken. „Und die anderen Kinder kommen ja auch noch irgendwann“, ergänzt Textilbetriebswirtin Kriwanek. Doch das schreckt die beiden engagierten Frauen keinesfalls ab. Sie sehen es eher als Herausforderung. Und das verdeckte Lächeln von Lina und Leonie scheint Dank genug zu sein.

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