Der wärmste Januartag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und was wir daraus lernen sollten

  • SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok fordert bewusstere Entscheidungen Aller
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Entenwerder im Frühjahr Entenwerder im Frühjahr Foto: PR

Blankenese/Elbvororte (30. Januar 2018, PM) · Allergiker kennen das: Ab Mitte Februar sind die ersten Birken- und Erlenpollen in der Luft und lösen Heuschnupfen aus. Aber 2018 kommen die ersten Pollenflug-Warnungen bereits Mitte Januar. „Es mehren sich die kleinen Dinge, an denen wir in unserem Alltag spüren können, dass die Klimaerwärmung mehr ist als eine Nachricht im Radio. Und sehr real“, sagt dazu die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok. „Natürlich lässt sich aus einzelnen Höchstwerten kein Klima-Wandel ablesen. Aber wenn ich jetzt vom wärmsten Januartag seit Beginn der Aufzeichnungen lese und es auch letztes Jahr die selbe Nachricht gab, dann wird der Trend, den die Wissenschaft schon lange vorhersagt, für jeden offensichtlich“, fährt die Umweltexpertin fort.

Dabei wären sich viele Klimaforscher sogar einig, dass wir unseren Lebensstil nicht einschränken müssten, um die von uns selber hervorgerufene Erderwärmung auf ein Maß zu begrenzen, das nicht weltweit katastrophale Folgen hat. „Ein erster, aber für mich entscheidender Schritt, ist es, ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zu schaffen“, meint Anne Krischok. Hamburg sei hier auf einem guten Weg. Allein durch das umfangreiche bearbeiten von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsthemen in den Schule, oft bereits in den Kitas würden die jungen Hamburgerinnen und Hamburger sensibilisiert. Viele kleine Verhaltensänderungen würden dann auch große Ergebnisse erzielen. „Ich glaube, unsere Kinder können uns vorleben, dass ein bewusstes Leben nicht nur Verzicht bedeutet, sondern dass es Freude machen kann, sich mit den Auswirkungen unseres Essens, unserer Fortbewegung oder den Verpackungen in unserem Einkauf auseinander zu setzen.

 Natürlich sei es auch wichtig, dafür neben den Lehrplänen der Schulen einen politischen Rahmen zu setzen. Hamburg habe auch hier einiges vorzuweisen. „Wir zeigen ja zum Beispiel im Hafen mit Landstrom und emissionsfreien Container-Terminals, dass Wirtschaftsinteressen und Umweltschutz gut vereinbar sind. Auch bei der Modernisierung der Busse sind wir richtig gut. Und wenn unsere Kinder uns dann auch noch aufs Fahrrad oder in die U-Bahn bringen, ist Hamburg im Klimaschutz auf dem richtigen Weg.

 Eine gute Zusammenfassung von aktuellen Forschungsergebnissen zum Klimaschutz und zu den erforderlichen Veränderungen im Alltag finden Sie hier.

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