Ärger um Bebauungsplan am Björnsonweg

  • Amt zieht Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes vorerst zurück
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Blankenese (27. April 2018, Markus Krohn) · Neuer Streit um Flüchtlingsunterkünfte am Björnsonweg? Nach einem missglückten Antrag des Bezirksamtes in der Bezirksversammlung rudert das Amt zurück: Der Planungsausschuss habe die weiteren Planungsüberlegungen zurückgestellt, am Björnsonweg einen Bebauungsplan aufzustellen, erklärte Pressesprecher Martin Roehl.

Nach heftigen Auseinandersetzungen um die Flüchtlingsunterkunft Ende 2016/Anfang 2017 am Björnsonweg in Blankenese gab es vor dem Verwaltungsgericht  einen Vergleich, der besagt, dass sich die Stadt verpflichtet, die Unterkunft für nur 7 Jahre zu nutzen und die Fläche anschließend zu renaturieren. Die Fläche grenzt direkt an ein Waldstück am Falkenstein.

In der der Bezirksversammlung am Donnerstag vorgelegten Beschlussempfehlung klang es nun so, als wolle sich der Bezirk über diese Vereinbarung hinwegsetzen. In der Drucksache 20-4669 heißt es: „Für die Unterkünfte für Geflüchtete wurde eine auf sieben Jahre befristete Baugenehmigung erteilt. Für den Fall, dass kein Bebauungsplan aufgestellt wird, wären die Unterkünfte nach dieser Frist zu beseitigen. Durch den Bebauungsplan soll auch ermöglicht werden, dass die Unterkünfte im Bedarfsfall länger genutzt werden können.“ Doch genau das war ja in dem Vergleich mit den Nachbarn im Björnsonweg ausgeschlossen worden.

Nach massivem Widerstand gegen die Pläne der Bezirksverwaltung in der Bezirkspolitik zog die Bezirksamtsleiterin den Antrag zurück.

Nicht nur die Anwohner am Björnsonweg machen sich nun Sorgen um die Zuverlässigkeit von Zusagen aus dem Altonaer Rathaus. Besonders sauer reagierte das VIN Rissen-Team auf die Vorgehensweise der Bezirksamtsleitung und warf Bezirksamtsleiterin Dr. Liane Melzer vor, verantwortlich für den Vertrauensverlust in die Bezirksverwaltung zu sein: „Frau Dr. Melzer (SPD), auch Sie haben den Bürgervertrag unterschrieben. Es ist schon ein schwaches Zeichen, dass wir Bürger die Einhaltung der Absprachen ständig kontrollieren müssen…“ schrieb das Team in einer Mitteilung.

Letzte Änderung am Freitag, 27 April 2018 18:34

Immobilienbewertung

Immobilienbewertung in den Elbvororten und in der Metropolregion Hamburger Westen - kostenfrei und unverbindlich*
Wohnung
Einfamilienhaus
Mehrfamilienhaus
Grundstück

*Dies ist ein Service von DorfStadt.de und den Immobilienmaklern Wohnen im Norden GmbH Hamburg/Molfsee. Die mit diesem Formular erhobenen Daten werden auf unserem Medien-Server verarbeitet und gleichzeitig an unseren Partner zur Erstellung Ihrer Immobilienbewertung weitergeleitet.


Für die Bewertung ist ein persönlicher Vor-Ort-Termin unabdingbar. Bei einer detaillierten Bestandsaufnahme werden alle wichtigen Daten und Fakten, die zu Ihrer Immobilie relevant sind, aufgenommen. Anschließend analysieren die Experten unter Berücksichtigung vieler Faktoren wie der Bausubstanz, Lage, Alter der Immobilie usw., die Stärken und Schwächen und ermitteln einen realistischen Verkaufspreis und die durchschnittliche Vermarktungsdauer.

Die Bewertung für Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück ist professionell, kostenlos und unverbindlich.

Zurück Nächste

Skyscraper Thode