Turmfalkenpaar an der Düpenau gesichtet

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Es zeigt von rechts nach links: Eric Wielgoss (SPD Lurup), Dr. Frank Poppe( European XFEL, PR), Carlo Hofacker (SPD Lurup), Stefan Siebert (SPD Osdorf), Dipl. Ing. Klaus Löptien (European XFEL, Bauabteilung), MdHB Anne Krischok, Joachim Heitmann (SPD Flottbek) und Werner Oldag (SPD Lurup) Es zeigt von rechts nach links: Eric Wielgoss (SPD Lurup), Dr. Frank Poppe( European XFEL, PR), Carlo Hofacker (SPD Lurup), Stefan Siebert (SPD Osdorf), Dipl. Ing. Klaus Löptien (European XFEL, Bauabteilung), MdHB Anne Krischok, Joachim Heitmann (SPD Flottbek) und Werner Oldag (SPD Lurup) Foto: PR
Osdorf (12. Juni 2018, PM) · Bereits 2009 hat sich die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok das erste Mal mit den Auswirkungen der Baustelle des internationalen Röntgenlasers „European XFEL“ beschäftigt. Es ging der Umweltexpertin um den naturschutzrechtlichen Ausgleich, der im Planfeststellungsbeschluss dafür, dass Teile der Osdorfer Feldmark durch die umfangreichen Bauarbeiten massiv beeinträchtigt wurden, festgelegt wurde. Als Wahlkreisabgeordnete ist es ihr wichtig, die Entwicklung immer im Auge zu behalten. Dafür hat sie auch eine Reihe parlamentarischer Anfragen gestellt, um das Thema beim Senat, den Behörden und der Bürgerschaft im Bewusstsein zu halten. Jetzt sind die Bauarbeiten abgeschlossen, die Anlage hat den Betrieb aufgenommen, und die Renaturierung, die geforderte Herstellung der Ausgleichsmaßnahmen, ist auf der Zielgeraden.
Dr. Frank Poppe, Leiter des Nachbarschaftsbüros bei European XFEL, und Bauleiter Klaus Löptien erläuterten anlässlich einer von der SPD Osdorf organisierten Begehung des Geländes die umfangreichen und teilweise sehr aufwändigen Renaturierungsmaßnahmen. Krischok hat die Gelegenheit gerne genutzt, um sich selbst ein Bild vom Fortgang der Arbeiten zu machen. Sie ist sehr erfreut: „Tatsächlich passiert sogar mehr als nur den vorherigen Zustand wiederherzustellen. Wenn man sich Bilder von dem Zustand vorher ansieht, ist das Gelände heute fast nicht wiederzuerkennen.“ Dr. Frank Poppe: „Mit der erfolgreichen Düpenaurenaturierung, der Anlage von Knicks, Waldanpflanzungen und den Vogelschutzmaßnahmen haben wir schon viel erreicht. Wir freuen uns sehr, dass neben der Spitzenforschung auch die heimische Natur wieder einen festen Platz auf unserem neuen Forschungscampus gefunden hat.

So wurde unter anderem die Düpenau wieder mäandriert, und es wurden abwechslungsreiche Gewässerabschnitte und Uferlandschaften geschaffen. Neben 16 Nistkästen für Dohlen, Nischenbrüter und dem Haussperling wurde auch ein Turmfalkenkasten aufgehängt, der bereits bewohnt ist. Geplant sind Feuchtwälder an der Düpenau, ortstypische Bepflanzungen auf den drei Betriebsgeländen, weitere Vogel- und Fledermauskästen sowie Bienenstöcke auf einer extensiv gepflegten Wiese. „Ich bedanke mich bei der SPD Osdorf, die dies organisiert hat und ganz besonders bei Herrn Dr. Poppe und Herrn Löptien für diese sehr interessante Führung. XFEL hat hier ein wunderbares Biotop entstehen lassen“, betont Anne Krischok abschließend.
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