Wildgehege vor dem Aus?

  • Bürgerbegehren der Anwohnerinitiative sowie Antrag von SPD und Grünen gefährden Zukunft des beliebten Naherholungsgebiets im Hamburger Westen
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Noch grast das Damwild im Wildgehege friedlich vor sich hin... Noch grast das Damwild im Wildgehege friedlich vor sich hin... Foto: Förderverein Wildgehege/Montage: mkmedien
Rissen (29. August 2018, PM) · Vor dem Hintergrund der morgen Abend anstehenden Bezirksversammlung mit unterschiedlichen Anträgen zum Umgang mit dem Masterplan Klövensteen veröffentlichte der Förderverein Klövensteen e.V. heute diese Pressemitteilung: Mit der Anmeldung eines Bürgerbegehrens durch die Initiative von Anwohnern („Klövensteensollleben“) soll der Masterplan zu Fall gebracht werden. Obwohl die Initiatoren offenkundig rein persönliche Motive verfolgen, ist zu erwarten, dass die Mehrheitsfraktionen in der Bezirksversammlung Altona dem Begehren beitreten und es insoweit überflüssig machen. Soll damit Ruhe vor der nächsten Wahl geschaffen werden?

Mit dem Aus für den Masterplan ist offen, wie es mit dem Wildgehege weitergeht. Da der Bezirk Altona bisher weder Mittel für eine ausreichende Finanzierung zur Verfügung gestellt, noch eine Zukunftssicherung garantiert hat, fürchtet der Förderverein Klövensteen e.V. um den Fortbestand der bei vielen Bürgerinnen und Bürgern der Metropolregion Hamburg beliebten Einrichtung.
Deshalb fordern wir ein klares Bekenntnis seitens des Bezirksamts und der Bezirksversammlung zu folgenden fünf Punkten:

1. Das Wildgehege im Klövensteen muss für die Besucherinnen und Besucher kostenfrei bleiben!
2. Das Wildgehege bleibt eine öffentliche Einrichtung des Bezirks Altona!
3. Der Fokus bei der Modernisierung und Gestaltung liegt auf der Umweltbildung mit dem Schwerpunkt Umwelt-/Waldpädagogik!
4. Ziel ist die Schaffung eines nachhaltig wirtschaftlichen Betriebs, auch in den nächsten 25 Jahren!
5. Das Wildgehege leistet durch seine Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz!

Wir brauchen eine zukunftsweisende Planung, ohne reflexartige Blockade von wenigen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Natur- und Tierschutzvereinen, die nur ihre persönlichen Interessen verfolgen. Investitionen und die bedarfsgerechte Ausstattung des Betriebs müssen dringend angestoßen werden, nicht erst nach den Wahlen im Frühsommer 2019! Wird die jetzige Politik zum Klövensteen von allen Entscheidungsbefugten so weitergeführt, bedeutet dies das AUS für das beliebte Wildgehege!

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