Bahrenfeld (2. September 2026, PM) ·Mit dem neuen Hebammenhilfevertrag hatte sich das Hebammenkontor Altona entschieden, seine Arbeit als Dienstbeleghebammen zu beenden und sich aufzulösen – eine Zusammenarbeit, die über Jahre eine besondere Form der Geburtshilfe in Altona geprägt hatte. Ab heute übernimmt nun wieder ein fest angestelltes Team die Betreuung der Geburtshilfe. Es setzt sich aus vertrauten Gesichtern des bisherigen Kontors sowie neuen Kolleginnen zusammen, sodass die Betreuung nahtlos in gewohnter Qualität erhalten bleibt.

Rund 3.000 Kinder kommen jährlich in der Asklepios Klinik Altona zur Welt. Mit dem neuen Team beginnt für die Geburtshilfe am Standort ein neues Kapitel: erfahrene Hebammen und neue Kolleginnen, die gemeinsam Sicherheit, individuelle Wünsche und eine gute Begleitung von Familien miteinander verbinden. Die Leitung übernimmt Gesine Grabichler als Leitende Hebamme, unterstützt von ihren Stellvertreterinnen Monika Peters und Lea Mäckelburg.

 

Drei Hebammen, eine gemeinsame Verbundenheit zu Altona

Für Gesine Grabichler (49) ist das die Rückkehr zu einer vertrauten Aufgabe: Sie arbeitet seit 2002 als Hebamme in Altona und war bereits vor Gründung des Hebammenkontors 2017 Leitende Hebamme. „Am Hebammenberuf schätze ich besonders, dass man sich immer weiterentwickeln kann. Man weiß nie, was einen erwartet“, sagt sie. Auch privat ist sie mit dem Standort verbunden – ihre Tochter wurde 2004 in Altona geboren. Grabichler freut sich vor allem auf gemeinsame Vorhaben mit dem neuen Team, darunter die geplante Zertifizierung als Babyfreundliche Geburtshilfe und den weiteren Ausbau hebammengeleiteter Geburten.

Monika Peters (54) ist seit 1992 Hebamme und hat ihre gesamte berufliche Laufbahn in der Asklepios Klinik Altona verbracht. „Die Vielfältigkeit des Berufs und die besonderen Situationen, die man begleiten darf, machen ihn für mich so spannend. Aber das Tollste ist die Teamarbeit – die Zusammenarbeit im großen Team", so Peters. Auch ihre beiden Kinder kamen in Altona zur Welt.

Lea Mäckelburg (28) bringt als jüngste Kollegin im Leitungsteam frische Perspektiven mit: Sie wurde bis 2020 in Altona ausgebildet, arbeitet seit 2021 wieder in der Klinik und sammelte bereits im Hebammenkontor Erfahrungen in der Kreißsaal-Organisation. Parallel zu ihrer neuen Verantwortung absolviert sie derzeit einen Leitungskurs. „Ich möchte dazu beitragen, dass wir ein schönes Miteinander haben, in dem die Hebammen gern arbeiten und dadurch auch mit voller Aufmerksamkeit für die Familien da sein können", sagt sie. Und weiter: „Hebammenarbeit ist ein absolutes Privileg, weil man dabei sein darf, wenn aus einem Paar eine Familie wird."

 

Was bleibt – und was neu dazukommt

Für werdende Eltern ändert sich am bewährten Angebot nichts: Hebammengespräch bei der Geburtsanmeldung, individuelle Begleitung im Kreißsaal, Stillcafé sowie rund um die Uhr vier bis fünf Hebammen im Kreißsaal. Wunschstandard bleibt eine möglichst kontinuierliche 1:1-Betreuung. Dazu kommen 24-Stunden-Rooming-in, Stillberatung und die kompetente Begleitung besonderer Situationen – etwa bei Beckenendlagen oder in der Betreuung von Frühgeborenen und ihren Familien im Perinatalzentrum Level 1.

Und es tut sich auch etwas Neues: Die Vorbereitungen für die Zertifizierung als Babyfreundliche Geburtshilfe laufen bereits, die ersten Schulungen im Team haben begonnen. Die Zertifizierung selbst ist für das kommende Jahr angestrebt. Auch die hebammengeleitete Geburtshilfe soll weiter ausgebaut werden.

Auch Dr. med. Claudia Kern, Chefärztin der Geburtshilfe, ist überzeugt: „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Frauen unsere Klinik glücklicher verlassen, als sie hineingekommen sind. Wir möchten ihre Wünsche und Vorstellungen an die Entbindung bestmöglich erfüllen. Mit dem neuen Hebammenteam sind wir sicher, auch weiterhin eine familienfreundliche Geburtshilfe leben zu können."

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