Mit einer Podiumsdiskussion zum Auftakt und drei aufeinanderfolgenden Workshops möchte die beiden Künstlerinnen die Teilnehmenden dazu einladen, sich zu den Vorstellungen, Wünschen aber auch Sorgen zum Thema „Wohnen im Alter“ auszutauschen und ihre Erkundungen in Form von Fotografien, Collagen und Raumgestaltungen zum Ausdruck zu bringen.
Der Besuch dieses Kunstprojekt zum Mitmachen ist kostenfrei, zur Teilnahme an den Workshops wird um Anmeldung gebeten. Das Projekt wird gefördert von der Hildegard und Horst Röder-Stiftung.
Podiumsdiskussion „Wie wir im Alter wohnen wollen?“, Freitag, 18. Juli 2025, um 15 Uhr
Früher oder später kommt es, das Alter, und damit die Frage: Wie möchten oder können wir wohnen? Wie begegnen wir dem Gefühl von Einsamkeit und wo finden wir Orte der Begegnung?
Es diskutieren:
Birgit Gutenmorgen, Bezirksamt Altona, Fachamt Sozialraummanagement - Offene Seniorenarbeit
Maike Mahlstedt, STATTBAU HAMBURG, Leitung der Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften
Karla Neuhaus, Mitbegründerin und Bewohnerin des Wohnprojekts „Mit MEKAN Gemeinsam Älter Werden e.V.“ in der „Neuen Mitte Altona“
Johanna Zwarg, Leiterin der Wohnanlage der Else Voss Stiftung in Rissen
Moderation: Sabine Natebus, Leiterin der Geschäftsstelle Hamburger Bündnis für Wohnstifte
Begleitet wird die Veranstaltung von kleinen Kunsthäppchen zum Mitmachen und die Künstlerinnen Eva Kolb und Kristine Thiemann stellen sich und die Workshops der Folgetage vor.
Workshop-Tag 1: „Was wäre, wenn ... wir selbst ein Haus zum älter werden bauen könnten?“, Samstag, 19 Juli 2025, von 10 bis 16 Uhr
In diesem Workshop sollen die Teilnehmenden Gestaltungsideen entwerfen, die sowohl die eigenen Wohn- und Lebensbedürfnisse befragen als auch über die eigenen 4 Wänden hinausweisen: Wie möchte ich wohnen und vor allem mit wem? Im lebendigen Getümmel von Kindern und Nachbarn in der Stadt? Oder besser das futuristische Smart Home mit eingebautem Panikschalter? Die Teilnehmenden sind eingeladen, gemeinsam aus verschiedenen Bastelmaterialien Räume zu gestalten, die zu einem fantasievollen Architekturgebilde zusammengesetzt werden.
Workshop-Tag 2: „Was wäre, wenn … wir gemeinsam wohnen würden?“, Sonntag, 20. Juli 2025, von 10 bis 16 Uhr
Inspiriert von Kunstwerken zu verschiedenen Wohnformen entwerfen Teilnehmenden Szenarien des Zusammenlebens und des Alleinseins und bauen eine echte Kulisse, in der die Szenen nachgestellt und fotografiert werden.
Workshop-Tag 3: „Was wäre, wenn … wir gemeinsam wohnen würden oder ein Haus bauen könnten?“, Montag, 21 Juli 2025, von 10 bis 16 Uhr
Am dritten Workshop-Tag werden die beiden Themen „Gestaltung von Wohnräumen“ und „Kulissen-Fotos“ wieder aufgegriffen und fortgesetzt werden - Neueinsteiger sind aber herzlich willkommen! Am Ende sollen die Ergebnisse der letzten Tage zusammengetragen und in einer gemeinsamen Präsentation vorgestellt werden.
Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt über: Antje Trutia, Hildegard und Horst Röder-Stiftung, Tel. 040 55 77 90 04, Mail:
Das Workshop-Programm ist so ausgerichtet, dass die Teilnahme für einen, mehrere oder auch nur für halbe Tage möglich ist. In den Pausen gibt es die Möglichkeit, im Museumscafé Mittag zu Essen.
Weitere Informationen zum gesamten Programm des Kunstprojekts unter:https://dingekunst.de/aktuelles/


