Das STADDI feiert sich als Treffpunkt mitten in Schenefeld. Für Schenefelderinnen, aber auch für Menschen, die in einem Radius von bis zu 5 Kilometern um das Stadtzentrum Schenefeld herum wohnen und die Annehmlichkeiten des Einkaufszentrums lieben. Für besonderes Ambiente sorgen jetzt schon zahlreiche Veranstaltungen rund ums Jahr, die unterschiedliche Zielgruppen ins STADDI einladen. Das Stadtzentrum Schenefeld bietet mit 70 Geschäften, einem breiten gastronomischen und Freizeit- und Sportangebot alles, was die Menschen aus der Region lieben. Optimierungsbedarf sieht der neue Centermanager bei zusätzlichen Impulsaktionen auf dem Marktplatz, bei der Beleuchtung und einem zusätzlichen Frequenzbringer im südlichen Bereich der Mall.

 

Herr Haaß, was hat Sie an der Aufgabe als Centermanager besonders gereizt?

Mich reizt vor allem die Möglichkeit, einen etablierten Standort mit klarer regionaler Verankerung aktiv weiterzuentwickeln. Das Stadtzentrum Schenefeld ist seit Jahrzehnten ein zentraler Treffpunkt für die Menschen vor Ort. Diese gewachsene Rolle mit frischen Impulsen zu verbinden und die Zukunftsfähigkeit gemeinsam mit Mietern, Eigentümern und Partnern zu sichern, ist eine Aufgabe mit Substanz und Perspektive.

Wie haben Sie Ihre ersten Wochen erlebt?

Die ersten Wochen waren geprägt von intensiven Gesprächen und einer sorgfältigen Bestandsaufnahme. Mir war wichtig, sowohl die Erwartungen der Mieterinnen und Mieter als auch die Perspektive der Besucherinnen und Besucher kennenzulernen. Entscheidungen sollen fundiert getroffen werden – nicht aus dem Bauch heraus.

Wo steht das STADDI aktuell?

Mit rund 40.000 Quadratmetern Gesamtfläche und etwa 100 Geschäften und Dienstleistern ist das STADDI ein leistungsfähiger Nahversorgungs- und Einkaufsstandort für Schenefeld und die Region. Wie viele stationäre Handelsstandorte stehen auch wir vor strukturellen Veränderungen. Gleichzeitig verfügen wir über klare Stärken: gute Erreichbarkeit, über 1.300 Parkplätze, kurze Wege und eine breite Angebotsstruktur.

09 Stadtzentrum Schenefeld FruehlingDas Stadtzentrum Schenefeld im Frühjahr. Foto: PR/Stadtzentrum SchenefeldWelche Themen stehen derzeit im Vordergrund?

Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Weiterentwicklung des Standorts – die gezielte Schärfung des Branchenmixes, die Stärkung der Aufenthaltsqualität und das Schaffen zusätzlicher Besuchsanlässe. Frequenz entsteht heute nicht mehr allein durch Handel, sondern durch Relevanz und Erlebnisqualität.

Wo liegen die größten Entwicklungschancen?

In der klaren Positionierung als regionaler Treffpunkt. Einkaufszentren müssen mehr leisten als reine Verkaufsflächen. Sie sind Orte der Begegnung und kultureller Impulse. Das reale Erlebnis bleibt unser entscheidender Vorteil.

Warum passt Arved Fuchs ins STADDI?

Arved Fuchs steht für eine fundierte Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels. Mit seiner Multimediashow „OCEAN CHANGE – Die Arktis, eine Welt im Wandel“ bringt er ein global relevantes Thema in einen regionalen Kontext. Damit unterstreichen wir den Anspruch, das STADDI auch als Ort gesellschaftlicher Diskussion zu etablieren.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Konzept?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie – von Energieversorgung und technischer Infrastruktur bis zur Mobilität. Ein wesentliches Projekt ist die Großwärmepumpe auf dem Dach des Stadtzentrum Schenefeld, die gemeinsam mit HanseWerk Natur betrieben wird. Dadurch können jährlich rund 394 Tonnen CO₂ eingespart werden. Ergänzend investieren wir in Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und E-Bikes.

Was ist die Idee hinter dem STADDI-Salon?

Der STADDI-Salon erweitert das klassische Center-Angebot um kulturelle und inhaltliche Impulse. Ziel ist es, das Stadtzentrum Schenefeld als Erlebnis- und Begegnungsort weiter zu stärken.

Das STADDI wird 35 Jahre alt. Was macht dieses Jahr besonders?

35 Jahre stehen für Kontinuität und regionale Verankerung. Das Jubiläumsjahr nutzen wir bewusst, um Tradition und Zukunft zu verbinden. Es geht nicht nur um Rückblick, sondern um Perspektive. Ein früher Höhepunkt ist der verkaufsoffene Sonntag am 1. März in Verbindung mit der interaktiven Ausstellung „100 Jahre Computer“. Weitere Programmpunkte werden im Jahresverlauf hinzukommen – darunter im Oktober ein eigenes Musical mit regionalem Bezug.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des STADDI?

Ich wünsche mir, dass das STADDI in fünf Jahren noch stärker als unverzichtbarer Treffpunkt der Region wahrgenommen wird – wirtschaftlich stabil, mit hoher Aufenthaltsqualität und klarer Positionierung. Ein Standort, der nicht nur Einkaufsort ist, sondern selbstverständlicher Teil des regionalen Lebens.