Blankenese (18. Mai 2026, Konrad Matzen) · Wenn über Pfingsten im Hamburger Westen wieder die gelben Filzbälle fliegen, verwandeln sich die Tennisanlagen in Blankenese, Rissen und weitere in eine große Bühne für Nachwuchstalente und Spitzenspieler aus ganz Deutschland. Das traditionsreiche Pfingstturnier lockt auch in seiner 27. Auflage mit tollen Sporttalenten und besonderer Atmosphäre.

Vom 22. bis 25. Mai richtet der SV Blankenese erneut das Blankeneser Pfingstturnier aus – inzwischen eines der größten Tennisturniere Deutschlands. Erwartet werden rund 500 Teilnehmer aus allen Bundesländern, die auf insgesamt fünf Anlagen im Hamburger Westen um Ranglistenpunkte und Preisgelder spielen werden.

Hauptspielort ist die Anlage der SV Blankenese am Eichengrund. Weitere Begegnungen finden unter anderem beim Rissener THC am Marschweg sowie auf Tennisanlagen in Halstenbek, Pinneberg und Bahrenfeld statt.

Das Turnier hat sich längst weit über Hamburg hinaus einen Namen gemacht. Gespielt wird in verschiedenen Altersklassen von U10 bis U16 sowie bei den Damen- und Herren-Konkurrenzen. Besonders im Jugendbereich besitzt das Turnier einen hohen Stellenwert: Die Wettbewerbe der Altersklassen U12, U14 und U16 gehören zur renommierten Dunlop Junior Series und fließen in die DTB-Ranglistenwertung ein.

Auch die Erwachsenen spielen um wichtige Punkte für die deutsche Rangliste. Die Damen- und Herrenkonkurrenzen sind als A4-Turnier eingestuft und Teil der „Aktiven Serie Nord“. Insgesamt wird ein Preisgeld von 6.000 Euro ausgeschüttet.

Die SV Blankenese sieht das Pfingstturnier längst nicht nur als sportlichen Wettbewerb. Vielmehr habe sich die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil der norddeutschen Tennisszene entwickelt. Die Tennisabteilung zählt inzwischen rund 1.200 Mitglieder, darunter mehr als 550 Kinder und Jugendliche.

Für Zuschauer bietet das Turnier an allen vier Tagen zahlreiche hochklassige Matches – häufig mit Spielern, die später den Sprung in nationale und internationale Wettbewerbe schaffen. Auf der Anlage am Eichengrund gehört die besondere Atmosphäre mit Blick über die Plätze inzwischen ebenso zum Markenzeichen des Turniers wie die weißen Spieloutfits, die traditionell vorgeschrieben sind.

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