Rissen (19.02.2015, Marcus Schmidt) · Sie parkten die Feuerwehreinfahrt zu. Sie kümmerten sich „einen Sch...“ um die Sicherheit von Hunderten von Anwohnern. So ein Mieter an der Wedeler Landstraße 63 und 65. „Na dann rufen Sie doch die Polizei!“, war noch eine der harmloseren Frechheiten, die man sich als Antwort anhören durfte. Wenn man mal einen Ignoranten auf frischer Tat ansprach. Sie stellten ihre Autos mitten auf dem Fußweg und in der normalen Zufahrt sowie auf dem Fußweg ab. Radfahrer durften sich mit Gehbehinderten und Kindern um die „Vorfahrt“ duellieren. Einige faule Parker fuhren sogar direkt vor die Wohnungen, auf den Rasen und auf den Fußweg. Sogar die Grünanlagen der Stadt zerfuhren sie rücksichtslos.
Damit ist jetzt Schluss! Denn vor den Bauten des Stararchitekten Kallmorgen und einem Neubau herrschte bis Anfang Februar Anarchie in Sachen „Parken“. Was die Bauarbeiter des Nachbar-Grundstücks eingeführt hatten, versuchten seitdem immer wieder Pendler, Pizzeria-Kunden, sogar einige Mieter und ihre Besucher. Freundliche mündliche oder schriftliche Hinweise, wurden monatelang ignoriert. Nach Gesprächen mit dem Wegwart und dem neuen Rissener Polizisten tat sich Anfang des Monats etwas: Nach Anrufen und Mails von Anwohnern, brachte der Bezirk Findlinge, meterdicke Felsen in die Feuerwehreinfahrt, um sie deutlich zu begrenzen. Ausreden wie „Hab ich nicht gelesen“, oder „das ist doch ein Parkplatz“, sollten selbst dem schlichtesten Fahranfänger nicht mehr unterlaufen.
Danke, lieber Wegewart! Danke, liebe Anwohner, Politiker und Polizisten, die auch im Kleinen Courage gezeigt haben! Kaputte Grünanlagen und genervte Fußgänger werden es euch danken – genau wie die Menschen, denen bei einem zukünftigen Rettungseinsatz rechtzeitig geholfen werden kann.
Meine Meinung: Feuerwehrauffahrt felsenfest
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Wedeler Landstraße: Weitere Baustelle verschärft angespannte Verkehrslage
Rissen (4. Februar 2026, PM) · Auf der Wedeler Landstraße in Höhe der Hausnummern 124–130 ist eine seit Jahren bekannte Versackung der Fahrbahn nun endlich zur Sanierung vorgesehen. Das geht aus einer von Anke Frieling gestellten Schriftlichen Kleinen Anfrage hervor. Damit kommt zu den bereits zahlreichen Baustellen im Bezirk im Sommer allerdings eine weitere hinzu, die den Verkehr im Altonaer Westen zusätzlich beeinträchtigen wird. Die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete wurde Hamburger Westen in die Bürgerschaft gewählt.
Wildgehege Klövensteen ab Mittwoch wieder geöffnet
Rissen (27. Januar 2026, PM) · Ab Mittwoch, 28. Januar 2026 sind das Wildgehege Klövensteen sowie der angrenzende Spielplatz wieder regulär für Besucher*innen geöffnet. Aufgrund der Gefahr durch Astabbrüche musste das Wildgehege nach starken Schneefällen zum Jahresbeginn vorübergehend geschlossen bleiben. Mit der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit für den Publikumsverkehr kann das Wildgehege seine Pforten nun wieder öffnen.
Was hier nicht passt
Sülldorf/Rissen (8. Januar 2025, Konrad Matzen) · Umwelt- und Bürgerinitiativen haben einen ergänzenden Nachtrag zu ihrer gemeinsamen Stellungnahme zur geplanten Ausweisung der Rissen–Sülldorfer Feldmark als Windvorranggebiet vorgelegt. Der Nachtrag vertieft die rechtliche Bewertung und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.
Der Zahn der Zeit
EXKLUSIV Sülldorf (20. November 2025, Markus Krohn) · Bethlehem-Phenomen in Sülldorf Die St. Michaelskirche in Sülldorf wird rundum erneuert. Daher ist das Gotteshaus bis voraussichtlich Februar gesperrt. Auch für die Weihnachtsgottesdienste. Hinter den Gerüsten entsteht ein heller, lebendiger Kirchenraum, der bald wieder zum Mittelpunkt des Gemeindelebens wird. Warum die Sanierung so wichtig ist – und wie die Gemeinde trotzdem zusammenbleibt.
Vom Monte Argentario auf den Grill: Die Salsiccia der Brüder Picchianti erobert Hamburg
Iserbrook (28. Januar 2026, Markus Krohn) · Zwischen den dramatischen Klippen des Monte Argentario und dem pulsierenden Norden Hamburgs spannt sich die Geschichte von Gianluca und Massimiliano Picchianti: Mit der handwerklichen Kunst ihrer toskanischen Heimat kreieren sie in Iserbrook eine Salsiccia, die weit mehr ist als nur eine Wurst – ein Stück mediterraner Lebensart, kräftig gewürzt mit Fenchel, Knoblauch und Kräutern. In vierter Familiengeneration, ohne künstliche Zusatzstoffe und mit höchsten Qualitätsansprüchen produzieren sie rund 8.000 Kilo pro Jahr – und haben damit nicht nur Feinschmecker, sondern auch zahlreiche Gastronomen in der Hansestadt überzeugt. Traditionsreich, aromatisch und vielseitig einsetzbar ist ihre Salsiccia ein Genuss, der Lust macht auf mehr als nur Grillabende und Pastagerichte.
Ein neues Zentrum für Iserbrook
Iserbrook (22. Januar 2026, Markus Krohn) · Iserbrook steht vor einem Wendepunkt. Zwischen Schenefelder Landstraße, Osdorfer und Sülldorfer Landstraße soll ein neues Stadtteilzentrum entstehen – mit Wohnungen, Läden und einem Ort der Begegnung. Die Bezirksabgeordneten im Stadtplanungsausschuss weisen nun mit ihrem Beschluss für den Entwurf des Bebauungsplans Iserbrook 28 nach einem Antrag der FDP Bezirksfraktion den Weg für eine Entwicklung, die Verdichtung ermöglicht, ohne den Stadtteil zu überfordern.
Lurup: 19-Jähriger schwer verletzt – Mordkommission ermittelt
Lurup (19. Januar 2026, Konrad Matzen) · In der Nacht zu Samstag ist es in der Jevenstedter Straße im Bereich Böverstland zu einem schweren Gewaltverbrechen gekommen. Zwei Männer sollen einen 19-Jährigen unvermittelt mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Mit Herz und Hüftschwung: Square Dance erobert Osdorf
Osdorf (13. Januar 2026, Markus Krohn) · Ein Hauch von ausgelassener Lebensfreude liegt an diesen Winterabenden über dem Festsaal des Tabea: Tänzerinnen und Tänzer, fröhliche Rufe des Callers und Musik, die jeden mitzieht – so präsentiert sich Square Dance, der weltweite Tanzsport, der in Nordamerika entstand und nun mitten in Hamburg neue Anhänger findet.
Damwild im Hirschpark: Bürger fordern Rückkehr der Hirsche
Nienstedten (4. Februar 2026, Markus Krohn) – Bürgervereine aus Nienstedten und Blankenese sowie die Freunde des Hirschparks setzen sich mit einer Eingabe an Bürgerschaft und Bezirksversammlung Altona dafür ein, dass die Tiere auch künftig im traditionsreichen Park zu sehen sind –unter veränderten, tierschutzgerechten Bedingungen.
Witthüs Nienstedten: »Müssen wir hier klar Feuer machen«
Nienstedten (29. Januar 2026, Konrad Matzen) · Die Fraktionen von SPD, GRÜNEN und CDU in der Bezirksversammlung Altona setzen sich gemeinsam für den denkmalgerechten Erhalt des sogenannten Witthüs im Nienstedtener Hirschpark ein. In der Bezirksversammlung wurde dazu ein gemeinsamer Antrag eingebracht, der auf eine zeitnahe Instandsetzung des stark beschädigten Reetdachs abzielt.
Mehr Leistung, mehr Wege, mehr Zukunft
Groß Flottbek (22. Dezember 2025, Konrad Matzen) · Im Lise-Meitner-Park starten Anfang 2026 umfangreiche Baumaßnahmen zur Erneuerung und Stärkung der Strominfrastruktur. Gleichzeitig wird der Park auf eine zukünftige Radroute vorbereitet. Über Ziele, Ablauf und Auswirkungen informieren die Hamburger Energienetze gemeinsam mit dem Bezirksamt Altona und DESY in einer öffentlichen Online-Veranstaltung am 7. Januar 2026.
Salima Kinderschätze: eine Institution in den Elbvororten
Wenn der Tunnel stillsteht
Othmarschen (20. Januar 2025, Markus Krohn) · Trillerpfeifen hallen vor dem Rathaus, während sich wenige Kilometer weiter Stoßstange an Stoßstange durch den Elbtunnel schiebt. „Wir haben die Faxen dicke“ – unter diesem Motto hat der Warnstreik im öffentlichen Dienst Hamburg am Dienstag spürbar getroffen. Besonders dort, wo normalerweise nichts schiefgehen darf: in der Tunnelleitzentrale des Elbtunnels. Wer an diesem Tag im Stau stand, bekam eine Ahnung davon, was passiert, wenn diejenigen fehlen, die sonst rund um die Uhr für Sicherheit und Verkehrsfluss sorgen.
Kann der Elbwald am Bubendey-Ufer gerettet werden?
Othmarschen (8. Januar 2025, Markus Krohn) · Hinter einer Reihe von etwa 350 Pappeln gegenüber dem Hindenburgpark und der Ringelnatztreppe in Othmarschen befindet sich derzeit Brachland, das die Hamburg Port Authority (HPA) gerne für eine Erweiterung nutzen möchte. Die Initiative „Elbwald retten“ befürchtet, dass die HPA im Rahmen der Hafenwesterweiterung gemeinsam mit der Hamburger Wirtschaftsbehörde und dem Containerterminalbetreiber Eurogate plant, den Wald komplett abzuholzen. Für die geplante Erweiterung des Drehkreises für Containerschiffe müssten schätzungsweise lediglich rund 15 Prozent der Bäume weichen, meinen hingegen die Kritiker aus Othmarschen. Die HPA will bereits im Januar Fakten schaffen, die Initiative will Rechtsmittel einlegen.
Wie ein Röntgenlaser hilft, das Geheimnis der Sonnenenergie zu entschlüsseln
European XFEL macht winzigste Verformungen von Atomgittern sichtbar
Schenefeld (18. August 2025, PM) · Hervorgerufen werden sie durch sogenannte Elektron-Loch-Paare. Das sind frei gewordene Elektronen und deren im Atomgitter zurückgebliebene „Lücken“. Diese entgegengesetzt geladenen Zweiergespanne spielen beispielsweise in der Optoelektronik sowie bei einer besonderen Art von Solarzellen eine wichtige Rolle: den Perowskiten.
Fusion wie in der Sonne – im Hamburger Westen!
Bahrenfeld (6. Februar 2026, Markus Krohn) · Ein Forscherteam aus DESY, Uni Hamburg und weiteren Instituten entwickelt derzeit einen Laser, der Wasserstoff so stark komprimiert, dass Fusionsenergie entsteht – erstmals effizient genug, um als Energiequelle der Zukunft zu taugen. Mit 14 Millionen Euro Förderung soll die Technologie nicht nur die Laserforschung vorantreiben, sondern auch Materialien für künftige Fusionsreaktoren testen. Wie ein Laser die Energie der Sterne auf die Erde bringt, erfährst Du hier.
Baustart für Spitzenforschung in Bahrenfeld
Bahrenfeld (19. Januar 2026, Markus Krohn) · Mit dem Hamburg Fundamental Interactions Laboratory (HAFUN) entsteht in der Science City Hamburg-Bahrenfeld ein weltweit einzigartiger Forschungsbau: Ein Gebäude, das selbst zum Messinstrument wird. Rund 200 Forschende werden hier künftig an fundamentalen Fragen der Teilchenphysik, Kosmologie und Gravitationswellen arbeiten. Ein starkes Signal für Hamburg als international sichtbaren Wissenschaftsstandort.

