EXKLUSIV Bezirk Altona (28. November 2025, Markus Krohn) · Die Bezirksversammlung (BV) Altona hat in ihrer gestrigen Sitzung einige wegweisende Entscheidungen getroffen. Damit stellt die BV zentrale Projekte für Verwaltung, Stadtentwicklung und Wirtschaft neu auf. Von der Digitalen Bauakte über Mobilitätskonzepte an den Arenen bis zur Zukunft des Holsten-Areals setzt der Bezirk neue Schwerpunkte – ergänzt durch soziale und wirtschaftliche Initiativen wie das „Münchner Modell“ für lebenswertes Wohnen für Senioren und den Altonaer Start-up-Preis.
Der Bezirk Altona treibt nach der gestrigen Bezirksversammlung eine Reihe strategischer Zukunftsprojekte voran. Besonders im Fokus steht die Einführung der Digitalen Bauakte, die sowohl Planungsprozesse beschleunigen als auch die Kommunikation zwischen Bürgerinnen, Architekten und Verwaltung modernisieren soll. Parallel erhielt das Bezirksamt den Auftrag an der nachhaltigen Weiterentwicklung des Dahliengartens zu arbeiten, bei der ökologische Pflege, Biodiversität und langfristige Nutzbarkeit im Mittelpunkt stehen
Ein weiteres Kernthema war die Mobilität rund um die Arenen, wo neue verkehrliche Konzepte entwickelt werden sollen, um den Verkehr bei Großveranstaltungen besser zu steuern, die Erreichbarkeit zu sichern und Belastungen für die umliegenden Quartiere zu reduzieren. Mit viel Herzblut argumentierten Linke und Volt für den Ankauf des Holsten-Areals durch die Stadt, was jedoch mehrheitlich abgelehnt wurde. Nächste Woche wird das Holsten-Areal Thema im Planungsausschuss – allerdings ohne die Öffentlichkeit.
Zudem soll der Bezirk seine Wirtschaftsförderung strategisch neu ausrichten, um Unternehmen besser zu unterstützen und die Entwicklung innovativer Arbeits- und Gewerbestandorte voranzutreiben. In diesem Kontext wird auch der Altonaer Start-up-Preis als Impulsgeber für junge Unternehmen gesehen, der ab 2026 jährlich im Rahmen des Tages der Wirtschaft vergeben werden soll.
Auf sozialer Ebene plant Altona ein Seniorenzentrum nach dem Münchner Modell, das generationenübergreifende Angebote mit zeitgemäßer Pflege verbindet. Darüber hinaus soll noch einmal die Barrierefreiheit am S-Bahnhof Iserbrook überprüft werden, um Mobilitätshindernisse für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen abzubauen.
Viel zu tun für das Bezirksamt Altona und seinen neuen Chef Dr. Sebastian Kloth, der „einem tollen und motivierten Team“ an die Arbeit geht.


