Rissen (7. Oktober 2024, PM) · Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2018 musste das Grundsteuerrecht reformiert werden. Da eine Bewertung allein auf Basis des Bodenrichtwerts in einer Großstadt wie Hamburg für die Eigentümerinnen und Eigentümer sehr ungünstig gewesen wäre, hat Hamburg die Öffnungsklausel im Bundesrecht genutzt und setzt auf das sogenannte Wohnlagenmodell. Für die Berechnung der Grundsteuer werden in Hamburg daher lediglich die Grundstücksfläche, die Wohn- bzw. Nutzfläche einer Immobilie sowie die Lage des Grundstücks (normal oder gut) herangezogen. Diese Daten wurden bis Ende 2022 erhoben. Wie es jetzt weitergeht, darüber informiert der Finanzsenator auf Einladung des Bürgerschaftsabgeordneten Frank Schmitt in Rissen.

Nun liegen die zukünftigen Hebesätze und Messzahlen für die neue Grundsteuer vor. In der zweiten Jahreshälfte 2024 werden Senat und Bürgerschaft ein Gesetz zur Anpassung der Grundsteuermesszahlen und zur Festsetzung der Hebesätze verabschieden. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel wird im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Änderungen informieren und die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten.

Ich freue mich, dass Finanzsenator Dr. Andreas Dressel wieder nach Rissen kommt, um uns über die Hebesätze und Messzahlen zu informieren. Die Veranstaltung findet am 9. Oktober ab 19:00 Uhr im ASB Seniorentreff, Rissener Dorfstraße 40, statt und wird etwa zwei Stunden dauern. Ich hoffe, Sie dort begrüßen zu können“, so der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Altona-West, Frank Schmitt.