Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer: „Sabine Illings seit fast 20 Jahren ausgeübtes Ehrenamt ist nicht nur beeindruckend, sondern auch von unschätzbarem Wert für unsere Gemeinschaft. Denn Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem es Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenslagen zusammenbringt. Besonders hervorheben möchte ich Sabine Illings Einsatz für die aktive Mitwirkung und Selbstbestimmung von Seniorinnen und Senioren auf Basis des Hamburger Seniorenmitwirkungsgesetzes sowie ihr Engagement, vorherrschende Altersbilder zu entzerren und Altersdiskriminierung und Vereinsamung entgegenzutreten.

Die Osteoporose-Selbsthilfegruppe, an deren Gründung Illing beteiligt war, leistet in Hamburg eine wichtige Unterstützung für Menschen, die von dieser chronischen Krankheit betroffen sind. Sie engagiert sich über die Selbsthilfe hinaus auch öffentlich für von Osteoporose betroffene Menschen: Auf Veranstaltungen, Patientenseminaren, Selbsthilfe-Aktivtagen oder auch in Fernsehsendungen macht sie öffentlich auf Osteoporose sowie die damit verbundenen Symptome und mögliche Behandlungen aufmerksam.

Seit 2013 war Sabine Illing aktives Mitglied im Bezirks-Seniorenbeirat Altona, seit 2015 auch als dessen Vorsitzende und damit Delegierte im Landes-Seniorenbeirat, wo sie in der Fachgruppe Offene Senioren-Arbeit mitarbeitete. Im Juni 2025 wurde sie zur neuen Vorsitzenden des Landes-Seniorenbeirats Hamburg gewählt. Sie engagiert sich für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung im Alter und setzt sich unter anderem für von Demenz Betroffene sowie lebenslanges Lernen ein. 

Weiterhin engagierte sich Frau Illing langjährig beim Verein „brotZeit e. V.“, der für Kinder in Schulen Frühstück zubereitet. Zudem leistet sie bereits seit vielen Jahren ehrenamtliches Engagement im Projekt „Lesen in Altona“, wo sie wöchentlich in einer Grundschule in Altona Kindern vorliest.