Wie die Polizei Hamburg mitteilte, wurde gestern ein 26-jähriger deutscher Staatsangehöriger verhaftet. Er steht im Verdacht, gemeinsam mit weiteren, bislang noch unbekannten Tätern für die Schüsse verantwortlich zu sein, bei denen Ende Januar zwei Männer verletzt wurden.
Die Tat hatte sich am 25. Januar 2026 gegen 3.35 Uhr am Rugenbarg in Lurup ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten damals mutmaßlich vier teils maskierte Männer die Räume eines Kulturvereins und gaben unvermittelt mehrere Schüsse auf anwesende Gäste ab. Zwei Männer im Alter von 19 und 22 Jahren wurden dabei an den Beinen getroffen.
Rettungskräfte versorgten die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben zu keinem Zeitpunkt. Die Täter flüchteten anschließend in einem grünen Audi A3 in Richtung Luruper Hauptstraße.
Zunächst hatte das Landeskriminalamt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Inzwischen führt die Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
Im Zuge der Ermittlungen geriet nun der 26-Jährige in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Haftbefehl. Beamte der Mordkommission durchsuchten gestern Morgen unter anderem eine Wohnung in Altona, nahmen den Mann dort fest und führten ihn dem Untersuchungsgefängnis zu.
Die Ermittlungen dauern weiter an. Im Mittelpunkt steht dabei nach Angaben der Polizei auch die Frage, wer an der Tat noch beteiligt gewesen sein könnte.





















