„Das Projekt reaktiviert ungenutzte Hafenflächen für Sport, Bewegung und Tourismus. Es schafft Raum für Freizeit- und Sportaktivitäten und erweitert das Angebot der Stadt um eine spektakuläre Surf- Attraktion. So passt es auch außerordentlich gut zum Grundgedanken „Active City“ und zur Nutzung der Stadt auch für nicht-vereinsgebundenen Sport. Deshalb unterstützt die Sportbehörde dieses attraktive Projekt, sagt Christoph Holstein, Staatsrat Sport, Hansestadt Hamburg
Im Bezirk Altona ist man sich hingegen noch nicht so sicher, dass das Projekt starten kann, will die Floating Wave aber positiv begleiten. Katarina Blume, stellvertretende Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der FDP-Altona, die das Thema in die Bezirksversammlung brachte, will Klarheit: „Immer wieder scheitern innovative Projekte in Hamburg an Vorschriften und Verordnungen. Hamburg ist eine pulsierende Großstadt eine der schönsten Städte der Welt. Aber Schönheit allein genügt nicht. Hamburg muss wieder den Mut haben, Neues zu wagen. Politik und Verwaltung müssen innovative Projekte ermöglichen, statt sie zu verhindern. Die Floating Wave wird ungenutzte Hafenflächen revitalisieren und gleichzeitig Raum für vereinsunabhängige Sport- und Freizeitaktivitäten schaffen. Damit passt sie perfekt in das Programm ‚Active City‘, das Sport und Bewegung für alle Hamburgerinnen und Hamburger fördert. Das Projekt hat bereits zusätzlichen Rückenwind durch die Unterstützung des Sportstaatsrats erhalten – jetzt ist es an der Zeit, dass die Altonaer Kommunalpolitik Haltung zeigt, sich zu diesem Vorhaben bekennt und sich für dessen Realisierung einsetzt.“
Im Altonaer Planungsausschuss soll jetzt geklärt werden, welche Hürden möglicherweise dem Projekt noch entgegenstehen. Immerhin weist der Betreiber daraufhin, dass der endgültige Platz für die große Welle noch nicht feststeht.
Floating Wave – das ist Surfen mitten in der City: Ein schwimmender Ponton mit modernster Wellentechnologie und ergänzender Infrastruktur bringt den angesagten Surf-Lifestyle direkt in die Städte. In zentraler Lage, im Bereich des Fischereihafens in Altona, soll bis Mitte 2026 nicht nur eine hochmoderne künstliche Welle, sondern auch dazugehörige Gastronomie sowie Schulungs- und Eventräume entstehen. Im Hamburger Hafen verankert, ergänzt Floating Wave die beeindruckende Elbkulisse mit Hafen-City, Speicherstadt und Elbphilharmonie um ein weiteres urbanes Wahrzeichen.
Im Gegensatz zu Meereswellen, die durch Wind entstehen, werden Flusswellen durch strömendes Wasser erzeugt, das auf ein Hindernis trifft. So entsteht eine stehende, konstante Welle. Dies erleichtert das Lernen erheblich, da Anfänger jederzeit direkt ins Vergnügen einsteigen können, ohne sich mit den unberechenbaren Bedingungen von Meereswellen auseinandersetzen zu müssen. Auch professionelle Surfer und Surferinnen schätzen die konstanten Bedingungen, um Spaß zu haben und gezielt an bestimmten Techniken zu feilen.
Die patentierte, hochmoderne Wellentechnologie verbraucht rund 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche Systeme und erzeugt stabile Wellen. Die Anlage wird ausschließlich mit gefiltertem Elbwasser betrieben; weder Trinkwasser wird verbraucht noch Chlor hinzugefügt. Diese Kombination aus Effizienz und Nachhaltigkeit macht Floating Wave zu einem Vorreiter im Bereich künstlicher Flusswellen.


