Bei einem Besuch in der Werkstatt in der Elbgaustraße informierten sich Philine Sturzenbecher und Frank Schmitt über die vielfältigen Angebote und ließen sich von den Mitarbeitenden zeigen, welche kreativen und nachhaltigen Projekte dort realisiert werden. „Es ist einfach toll, dass wir jetzt auch Altholz – oder Plastikteile, die nicht so schön geworden sind – mit der Maschine aufhübschen und zu einer neuen Nutzung verhelfen können“, sagen Ivonne zum Felde und Nick Haimerl vom Team der Recycling Werkstatt.
Die Werkstatt steht allen Menschen offen – mit und ohne Beeinträchtigung – und kann kostenfrei genutzt werden. Hier wird nicht nur repariert und gebaut, sondern auch Wissen vermittelt: Workshops und Kurse aus den Bereichen Technik, Handwerk, Kreativität und Umweltbildung ergänzen das Angebot. Geöffnet ist dienstags bis donnerstags von 11 bis 16 Uhr – alle Interessierten sind herzlich willkommen.
„Ich finde es faszinierend, was in dieser Werkstatt alles hergestellt wird – von Kerzen über Blumentöpfe bis hin zu Sitzgelegenheiten. Und das alles aus recycelten Materialien“, so Philine Sturzenbecher nach dem Rundgang. „Nachhaltigkeit ist immens wichtig, und diese Werkstatt zeigt eindrucksvoll, was man aus Dingen, die andere wegwerfen, noch alles machen kann.“
Auch Frank Schmitt zeigte sich beeindruckt: „Die Vielfalt der hergestellten Objekte und die dafür eingesetzten Maschinen haben mich wirklich überrascht. Besonders das Hochbeet aus recyceltem Plastik, das für Rollstuhlfahrer geeignet ist, hat mich beeindruckt. Insel e.V. hat mit dieser Werkstatt etwas geschaffen, das vielen Menschen zugutekommt – nicht zuletzt durch die spannenden Workshops.“
Abschließend betonen beide Abgeordnete: „Solche Projekte sind wirklich unterstützenswert. Wir freuen uns, dass wir die Mittel für die dringend benötigte Abricht-Dickenhobelmaschine einwerben konnten. Mit ihr können künftig noch mehr Projekte auf Holz- und Plastikbasis umgesetzt werden – etwa auch Rollstuhlrampen.“
Zur Unterstützung gemeinnütziger Arbeit vergibt die Hamburgische Bürgerschaft Mittel aus der sogenannten Tronc-Abgabe an soziale Einrichtungen, Projekte, Stiftungen und Initiativen. Gefördert werden Engagements, die sich für Kinder und Jugendliche, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Teilhabe, den Umweltschutz oder das gute Miteinander in den Stadtteilen einsetzen. Die Tronc-Abgabe stammt aus steuerlichen Einnahmen der Spielbanken. Sie basiert auf Zuwendungen von Spielbankbesuchern, die dem Personal, der Spielbank oder ohne konkreten Zweck gegeben werden.


