„Lurup ist ein lebendiger und wachsender Stadtteil, in dem viele Familien mit Kindern wohnen", befinden Filiz Demirel und Selina Storm, Abgeordnete der Grünen Fraktion Hamburg. „Für ein gutes und glückliches Aufwachsen braucht es Bildung und Begegnung, lebendige soziale Treffpunkte sowie eine Infrastruktur, die die

Bedürfnisse junger Menschen berücksichtigt. Wir unterstützen deshalb das Vorhaben, das Spielhaus in Fahrenort nicht nur baulich, sondern auch konzeptionell zu einem modernen, multifunktionalen Familienzentrum weiterzuentwickeln. Neben dem bisherigen Angebot sollen im neuen Familienzentrum Fahrenort künftig gezielte Programme für Familien etabliert werden: Räume für Beratung, Begegnung, frühkindliche Bildung, Gesundheitsförderung und niedrigschwellige Unterstützung im Alltag. Damit schließen wir eine Lücke im sozialen Netz von Lurup. Unser Ziel ist es, mithilfe von solchen zentralen Anlaufstellen Familien und junge Menschen nachhaltig zu stärken, ihre Teilhabe zu fördern und Benachteiligung aktiv abzubauen.“

Frank Schmitt und Oktay Özdemir Abgeordnete der SPD-Fraktion Hamburg, haben sich gemeinsam mit den beiden Grünen Abgeordneten für den Neubau eingesetzt: „Seit über 50 Jahren ist das Spielhaus Fahrenort eine zentrale, offene Kinder- und Jugendeinrichtung in Lurup. Es ist sozialer Treffpunkt und Beratungsstelle in einem. Um das soziale Angebot auszubauen und Familien im Stadtteil gezielt zu stärken, entwickeln wir den Standort jetzt zum multifunktionalen Familienzentrum Fahrenort weiter. Die offene Kinder- und Jugendarbeit bleibt wie bisher erhalten und wird um zusätzliche, zielgruppenspezifische Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien ergänzt. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt mit bis zu  500.000 Euro aus dem Sanierungsfonds unterstützen. Damit ermöglichen wir einen Neubau mit moderner Ausstattung, der den Anforderungen vor Ort gerecht wird und das bisherige Spielhaus ersetzt. So fördern wir bessere Unterstützungsangebote, stärken Bildungschancen und verbessern die Lebensqualität für Familien im Quartier.

 Die Kosten des Neubaus und des erweiterten Angebots belaufen sich auf insgesamt 6,2 Millionen Euro. Dafür sind 4,1 Millionen Euro aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtentwicklung (RISE) sowie 1,6 Millionen aus Mitteln des Jugendamts eingeplant. Die verbleibenden 500.000 Euro sollen über den Sanierungsfonds 2030 der Hamburgischen Bürgerschaft finanziert werden.