Lurup (19. Dezember 2025, PM) · Jedes Jahr werden Vereine und soziale Institutionen in den Stadtteilen mit Geldern aus dem sogenannten Tronc der Spielbank Hamburg gefördert. So auch in diesem Jahr. Beispielsweise für den Einbau morderner Fenster mit Rolläden.
Die beiden SPD-Wahlkreisabgeordneten für den Wahlkreis Altona-West Philine Sturzenbecher und Frank Schmitt haben sich bei den Haushaltsberatungen der Hamburgischen Bürgerschaft im Dezember 2024 erfolgreich dafür eingesetzt, dass Tronc-Mittel in Höhe von 26.000 Euro an gemeinnützige Projekte im Wahlkreis Altona-West vergeben werden können. Davon erhielt der Kleingartenvermoor Vermoor in Lurup 15.000 Euro für den Einbau moderner Fenster mit Rollläden.
Bei einem Besuch in der Kleingartenanlage schauten sich die beiden Abgeordneten die neu eingebauten Fenster an. Der Kleingartenverein, der 1961 gegründet wurde, hat über 504 Mitglieder unterschiedlichster Nationalitäten und Generationen. Das Vereinshaus ist inzwischen auch über 60 Jahre alt und auch die Fenster sind so alt. Durch den schlechten Zustand der Fenster entstanden erhebliche Wärmeverluste, was nicht nur zu hohen Energiekosten führte, sondern auch die Nutzung des Vereinshauses erschwerte. Die Sanierung war dringend notwendig, um sowohl die Energiekosten zu senken als auch den Komfort für die Mitglieder zu verbessern.
„Vor Ort wurde einmal mehr deutlich, welche Rolle die Kleingärten für unsere Stadt spielen: als Treffpunkt, als grüner Rückzugsort und als Ort lebendiger Nachbarschaft. Für mich zeigt dieser Besuch, wie sehr gezielte Fördermittel das Ehrenamt stärken und Klimaschutz im Alltag möglich machen“, erläutert Philine Sturzenbecher. „Der Einbau der neuen Fenster und Rollläden führt zu einer erheblichen Reduzierung der Betriebskosten und verbessert auch die Nutzbarkeit der Räumlichkeiten deutlich. Ich freue mich, dass wir diese wichtige Sanierungsmaßnahme mit 15.000 € unterstützen konnten“, betont Frank Schmitt abschließend.
Das ist die Hamburger Tronc-Abgabe
Zur Unterstützung gemeinnütziger Arbeit vergibt die Hamburgische Bürgerschaft Mittel aus der sogenannten Tronc-Abgabe an soziale Einrichtungen, Projekte, Stiftungen und Initiativen. Gefördert werden Engagements, die sich für Kinder und Jugendliche, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Teilhabe, den Umweltschutz oder das gute Miteinander in den Stadtteilen einsetzen. Die Tronc-Abgabe stammt aus steuerlichen Einnahmen der Spielbanken. Sie basiert auf Zuwendungen von Spielbankbesuchern, die dem Personal, der Spielbank oder ohne konkreten Zweck gegeben werden.


