Groß Flottbek (22. Dezember 2025, Konrad Matzen) · Im Lise-Meitner-Park starten Anfang 2026 umfangreiche Baumaßnahmen zur Erneuerung und Stärkung der Strominfrastruktur. Gleichzeitig wird der Park auf eine zukünftige Radroute vorbereitet. Über Ziele, Ablauf und Auswirkungen informieren die Hamburger Energienetze gemeinsam mit dem Bezirksamt Altona und DESY in einer öffentlichen Online-Veranstaltung am 7. Januar 2026.

Ab Mitte Januar bauen die Hamburger Energienetze in Kooperation mit dem Bezirksamt Altona im Lise-Meitner-Park. Das Unternehmen ersetzt alte Stromleitungen und erhöht die Übertragungskapazität, um die künftig steigenden Strommengen zuverlässig übertragen zu können. Im Vorfeld beginnen nun im Park vorbereitende Baumaßnahmen. Neben dem Umlegen und Erneuern mehrerer Stromleitungen gehören dazu Vorbereitungen für eine spätere Radroute, die der Bezirk Altona errichtet.
Über diese Maßnahmen berichten die Hamburger Energienetze gemeinsam mit dem Bezirksamt Altona und DESY für Anwohnner und Interessierte während einer Online-Informationsveranstaltung: Am 7. Januar 2026 um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugang erfolgt über einen Microsoft Teams Link, der auf der Projektwebseite zu finden ist.

52 Lise Meitner ParkDer Lise Meitner Park bleibt auch während der Bauphase weitgehend für Besucherinnen und Besucher im Stadtteil Groß Flottbek geöffnet. Foto: Pauli Pirat/wikipedia.deDort sind demnächst auch weitere Informationen zur Baustelle abrufbar. Die für 2026 geplanten Baumaßnahmen beinhalten im Bereich des Lise-Meitner-Parks zwischen Flottbeker Drift und Stiefmütterchenweg das Legen von Hochspannungsleitungen sowie Mittelspannungs-, Niederspannungs- und Sekundärnetzen unter den vom Bezirk geplanten künftigen Fuß- und Radwegen. Die notwendigen Baumaßnahmen planen die drei Partner so, dass Nachbarschaft Natur und Umwelt möglichst wenig beeinträchtigt werden. So soll der Großteil des Baustellenverkehrs über den DESY-Campus fahren. Auch während der Baumaßnahmen wird der Lise-Meitner-Park als wichtiger Erholungsraum für Hamburgerinnen und Hamburger weitestmöglich zugänglich sein. Langfristig profitieren Parkbesucher von einem erweiterten Wegenetz. Radfahrer erhalten eine vom Fußgängerverkehr getrennte Route durch den Park.