Rissen (19. März 2026, Konrad Matzen) · Beim Arbeiter-Samariter-Bund im Hamburger Westen sind die Weichen gestellt worden. Eine Entscheidung auf der jüngsten Mitgliederversammlung sorgt für Klarheit – und lässt zugleich erkennen, wohin die Reise gehen soll.

Der ASB Ortsverband Hamburg-West e.V. setzt weiterhin auf bewährte Strukturen: Auf der Mitgliederversammlung am 17. März in Rissen wurde der bestehende Vorstand geschlossen wiedergewählt. Damit sprachen die anwesenden Mitglieder der bisherigen Führung ihr Vertrauen aus und bestätigten deren Arbeit der vergangenen Jahre.

Die Versammlung fand in angenehmer Atmosphäre und bei reger Beteiligung statt. Neben den turnusmäßigen Wahlen standen vor allem die Berichte aus den verschiedenen Arbeitsfeldern im Mittelpunkt. Diese stießen auf großes Interesse und wurden von den Mitgliedern überwiegend positiv aufgenommen.

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Mit rund 12.000 Mitgliedern gehört der Ortsverband zu den bedeutenden Gliederungen des Arbeiter-Samariter-Bund in Hamburg. Sein Einzugsgebiet umfasst zahlreiche Stadtteile im Westen der Hansestadt, darunter Rissen, Blankenese, Ottensen, Bahrenfeld und Lurup.

Inhaltlich deckt der Verband ein breites Spektrum sozialer Arbeit ab. Dazu zählen unter anderem Seniorentreffs in Rissen und Altona, ein Seniorenkreis in Sülldorf sowie Angebote in der Jugendarbeit wie der Schulsanitätsdienst und die ASJ. Auch in der Auslandshilfe ist der Ortsverband aktiv.

Die geschlossene Wiederwahl des Vorstands ist vor diesem Hintergrund ein deutliches Signal der Stabilität. Offenbar sehen die Mitglieder den Verband gut aufgestellt – sowohl organisatorisch als auch inhaltlich. Gleichzeitig steht der ASB Hamburg-West wie viele soziale Organisationen vor wachsenden Herausforderungen. Der demografische Wandel, steigender Bedarf an Pflege- und Betreuungsangeboten sowie die Sicherung ehrenamtlichen Engagements bleiben zentrale Themen.