Rissen (11. September 2023, PM) · Rund 50% aller Männer über 50 Jahre erkranken an einer gutartigen Prostatavergrößerung, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH), bekannt. Allein in Rissen werden jährlich circa 1.000 Patienten wegen einer BPH behandelt. Anlässlich des Europäischen Prostatatags klärt das Asklepios Westklinikum über das Krankheitsbild und seine Behandlungsmöglichkeiten auf.

Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist eine häufige Erkrankung bei Männern, die durch altersbedingte hormonelle Veränderungen entsteht. Diese hormonellen Veränderungen begünstigen das Wachstum des Prostatagewebes in der Innenzone der Prostata, wodurch die Harnröhre verengt wird. Dies verursacht Beschwerden beim Wasserlassen.  
 
Obwohl die BPH eine gutartige Erkrankung ist, kann sie die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen“, erklärt Privatdozent Dr. Giuseppe Magistro, Chefarzt der Urologie im Asklepios Westklinikum. Häufiger Harndrang, das unangenehme Gefühl einer nicht vollständig entleerten Blase und nächtliche Toilettengänge schränken die Lebensqualität vieler Männer enorm ein. Eine unvollständig entleerte Blase kann zudem ernsthafte Folgeerkrankungen nach sich ziehen – von häufigen Harnwegsinfekten über Nierenbeckenentzündungen bis hin zur Entstehung von Nieren- und Blasensteinen. „Doch die gute Nachricht ist: Die BPH ist gut behandelbar“, betont Dr. Magistro. „Betroffene sollten ihre Beschwerden nicht einfach hinnehmen, sondern unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“
 
Die urologische Abteilung im Asklepios Westklinikum hat sich 2024 auf die Behandlung der BPH spezialisiert. „Der Fokus auf ein Krankheitsbild ermöglicht es uns, auf jeden Mann individuell einzugehen. Durch den Einsatz neuer Technologien haben wir die Möglichkeit, jedem Patienten eine maßgeschneiderte Therapie anzubieten, die nicht nur die medizinischen Bedürfnisse berücksichtigt, sondern auch die persönlichen Bedenken und Wünsche einschließt. Dazu zählen neben modernen Laserverfahren auch die Behandlung mit dem robotergestützten Hochdruck-Wasserstrahl, AquaBeam, sowie Stents.“, so Magistro.

Wer seine Fragen individuell klären möchte, kann sich an die Urologie im Asklepios Westklinikum wenden: per Telefon 040 8191-2423 oder auf der Website.