Rissen (1. Dezember 2025, PM) · Der Wald ruft! Im Rahmen ihrer hamburgweiten Fortwirtschafts-Ausbildung haben sechs engagierte Lehrlinge im Alter von 17 bis 20 Jahren im November eine rund ein Hektar große Fläche im Revier Klövensteen bearbeitet und aufgelichtet – und so einen wichtigen Beitrag geleistet, einen klimaresilienten Mischwald aufzubauen.
Unter fachkundiger Anleitung eines Forstwirtschaftsmeisters erlernten die Forst-Lehrlinge eine Reihe essenzieller Praktiken. Die dreijährige Ausbildung vermittelt unter anderem umfassende Kenntnisse in den Bereichen Waldbewirtschaftung und Forstproduktion, Ernte und Aufbereitung von Forsterzeugnissen sowie Naturschutz und Landschaftspflege.
Die Lehrlinge lernen, sowohl mit Handwerkzeugen als auch mit modernen Maschinen zu arbeiten. Im Bereich der Holzernte werden motormanuelle Verfahren – wie das Fällen und Aufarbeiten von Bäumen mit der Motorsäge – ebenso gelehrt wie die Grundlagen teil- und vollmechanisierter Verfahren. Die weiterführende Bedienung von Großmaschinen, etwa Harvestern, kann nach der Ausbildung durch spezielle Fortbildungskurse vertieft werden.
Im November stand der Fichten-Holzeinschlag im Fokus der praktischen Ausbildung. Die Arbeiten im Klövensteen sind Teil des Waldumbaus, der den Grundstein für einen zukunftsfähigen, klimaresilienten Mischwald legt. Neben der Produktion des nachhaltigen Rohstoffs Holz werden auch prüfungsrelevante Inhalte vermittelt, wie die Pflege neubegründeter Waldbestände, der Bau von Kulturzäunen zum Schutz vor Wildverbiss und die Pflege geschützter Lebensräume.
Die Ausbildung findet überwiegend im 513 Hektar großen Revier Klövensteen statt. Sollte dort kein ausbildungsrelevantes Arbeitsfeld vorhanden sein, werden weitere Hamburger Forstreviere einbezogen.


