Mit der Auszeichnung der Hamburger Kinopreise 2025 liegen die beiden Kinos der Familie Jansen im mittleren Bereich, aber bei dem MOIN Kinobonus räumten in diesem Jahr erstmals das ELBE sogar den höchsten Bonus und das Blankeneser Kino mit 8.000 Euro immerhin einen der höchsten Preise der Branche ein. Für Kinochef Nick Jansen ist der Kinopreis jedes Jahr „eine große Sache“, denn „Kultur hört gefühlt häufig an der A7 in Richtung Hamburger Westen auf“, doch nun wird das Programm der beiden Stadtteilkinos noch einmal auf besondere Art gefördert. „Es freut mich, dass unsere Arbeit in den Stadtteilen auch in der Kulturbehörde wahrgenommen wird“.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien findet: „Es ist ein großes Glück für das hiesige Publikum und für die Kulturstadt Hamburg. Umso schöner, dass der oft sehr persönliche Einsatz der Kinoschaffenden ab diesem Jahr zusätzlich durch die Einführung des MOIN Kinobonus honoriert wird. Ich danke der MOIN Filmförderung sehr für dieses Bekenntnis zum Kulturort Kino!

Für den Oktober warten das Blankeneser und das Elbe mit zahlreichen cineastischen Leckerbissen auf: So kommt mit „Stiller“ Max Frischs erste Romanverfilmung in den Hamburger Westen gefolgt von der Kafka-Biografie. „Natürlich freue ich mich besonders auf Filme der Cannes-Kandidaten wie zum Beispiel Amrum von Fatih Akim“. Der Film basiert auf den Kindheitserinnerungen von Schauspieler und Regisseur Hark Bohm und spielt im Frühjahr 1945, in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, auf der titelgebenden deutschen Nordseeinsel Amrum. Der Film mit Laura Tonke, Diane Kruger, Matthias Schweighöfer, Detlev Buck, Jasper Billerbeck und Kian Köppke feierte im Mai 2025 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes seine Premiere. Kinostart in Deutschland am 25. September 2025.

Für Kinder und Familien wird ab Ende September Die Schule der Magischen Tiere 4 in die Kinos im Hamburger Westen kommen, im Dezember folgt dann der französische Kassenschlager „Ein einfacher Unfall“ und natürlich darf auch der Venedig-Gewinner »Father Mother Sister Brother« von Jim Jarmusch nicht fehlen. Der folgt allerdings wohl erst im Februar 2026.

Über die Hamburger Kinopreise haben in diesem Jahr die Hamburger Abendblatt-Redakteurin Anika Würz (Funke Medien), Verleih-Geschäftsführer Björn Hoffmann (Pandora Filmverleih, Aschaffenburg) sowie Kinobetreiber David Sprinz (SCALA Programmkino, Lüneburg) entschieden.