Premiere. Zum ersten Mal in der Geschichte der DorfStadt-Zeitung verfolgen wir die Bezirksversammlung auf diesem Kanal live. Bleiben Sie dran. Gleich gehts los.. Bitte wechselt zum Verfolgen des Live-Blogs auf die nächste Seite mit "WEITER".
Damit verabschieden wir uns für heute von Ihnen. Der öffentliche Teil der Bezirksversammlung ist damit beendet und wir bedanken und für Ihre Aufmerksamkeit.
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21:32 Uhr: Protokolliert werden die Entscheidungen von der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung. Diese können in den nächsten Tagen hier eingesehen werden.
21:30 Uhr: Die Sitzung nähert sich dem Ende. Einige Abgeordnete verlassen bereits den Saal. Die meisten Anträge ohne Debatte werden in die Ausschüsse verwiesen. Andere werden wie in den Ausschüssen empfohlen, angenommen.
21:29 Uhr: Es folgen einige Anträge ohne Debattenbeiträge.
21:28 Uhr: So wurde es auch beschlossen.
21:28 Uhr: Die Musiker des Rockbüros waren nicht besonders glücklich darüber, dass die Sprayer das Haus genutzt haben, berichtet Kristina von Ehren von der FDP-Fraktion. Ansonsten würde sich auch die FDP-Fraktion der Verweisung in den Grünausschuss oder in den Kulturausschuss aussprechen.
21.24 Uhr: Emili Licari möchte keine Grunddebatte aufmachen, auch wenn die Grüne Fraktion noch 12 Minuten Redezeit hat (großes Gelächter im Saal)... auch die Grünen wollen das Fischi-Haus erhalten, aber die Ausgestaltung sollte "aufgrund der Dynamik der Sachlage" im Grünausschuss weiter besprechen. Sie weist daraufhin, dass das Bezirksamt bereits im Sommer mit den Nutzerinnen udn Nutzern gesprochen hat.
21:21 Uhr: Hier gibt es nähere Informationen dazu auf dorfstadt.de. Es geht darum, möglichst vielen Nutzern die Nutzung zu ermöglichen. Und es muss die Finanzierung gesichert werden. Die SPD möchte, dass das Bezirksamt dabei hilft, einen Verein zu gründen, in dem die verschiedenen Interessen von Nutzern bündelt. Daher soll das Thema im Grünausschuss weiter besprochen werden.
21:19 Uhr: Im nächsten Debattenpunkt geht es um das Fisch-Haus. Die Bezirkspolitiker wollen das Haus in Fischers Park gerne erhalten und suchen nach einer Lösung.
21:16 Uhr: Leider hatten wir eine kleine technische Störung. Sind aber wieder da. Inzwischen wurde abgestimmt. Und es geht gleich weiter...
21:09 Uhr: Ricardo Bolaños González von der Linksfraktion weist darauf hin, dass mit professionellen Mitteln mehr Tiere gerettet werden könnten als mit Ehrenamtlichen, die die Amphibien über die Straße tragen. Darum wirbt er dafür, zumindest zu prüfen, ob zwei Amphibientunnel finanziert werden könnten.
21:05 Uhr: Seit Jahren gibt es Pläne für einen festen Krötentunnel an der Holztwiete im Bereich des Teichs im Reemtsma Park. Er soll die Amphibienwanderung sicherer machen. Das Projekt wurde 2016/17 geplant, aber nie umgesetzt – wegen fehlender Mittel, komplizierter Eigentums- und Denkmalschutzfragen sowie steigender Baukosten. Inzwischen existieren Krötentunnel an anderen Standorten (z. B. Falkensteiner Ufer, Klövensteen). Die Bestände der Amphibien an der Holztwiete haben sich nach Rückgängen zuletzt stabilisiert. Die Bezirksversammlung soll festlegen, wie mit der Krötenwanderung an der Holztwiete weiter verfahren wird. Es stehen um die 300.000 Euro im Raum, die eine Maßnahme kosten könnte. Der Grüne Andersen wirbt für eine Prüfung einer Minimallösung.
21:03 Uhr: Auch zu später Stunde soll das Herz für Frösche und Lurche erweicht werden. Lars Andersen eröffnet den Debattenpunkt zum Thema Amphibientunnel unter der Holztwiete (siehe Foto).

21:02 Uhr: Es folgt die Abstimmung. Nur die Linksfraktion stimmt für ihren eigenen Antrag. Alle anderen Fraktionen stimmen dagegen.
21:00 Uhr: AfD-Fraktionsvorsitzender Uwe Batenhorst bezeichnet den Antrag als "gefährlich für die Demokratie". Niemand von den anderen Fraktionen hört mehr zu. Es geht dem Ende der Sitzung entgegen. "Eine unabhängig von der BV gewählte Struktur würde Chaos verursachen. Daher lehnt die AfD den Antrag der Linksfraktion entschieden ab"
21:00 Uhr: Jezt meldet sich noch Benjamin Eschenburg von der Grünen Fraktion: "Wir haben schon am 26.9.2024 darüber diskutiert. Aber wir werden den Antrag auch in diesem Jahr wieder ablehnen."
20:57 Uhr: "Warum müssen wir dann heute nochmals in Altona darüber debattieren?" Schmuckall reagiert ärgerlich. "Wir reden ja häufiger mal über den Bürgermeister in Altona – aber es wird kein Bürgermeister gewählt, sondern ein Amtsleiter vorgeschlagen".
Die Linke hatte denselben Antrag gestern bereits in der Hamburgischen Bürgerschaft gestellt. Schon dort wurde der Antrag abgelehnt. Das stellt Tim Schmuckall fest.
20:54 Uhr: "Sollen wir nicht in der Lage sein, einen Bezirksamtsleiter oder Bezirksamtsleiterin zu wählen? Müssen wir unsere Wähler befragen? " fragt Schmidt. "Wir werden den Antrag daher heute ablehnen!"
20:52 Uhr: Oliver Schmidt, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten wirft Strasser nun vor, sich ja gar nicht so richtig an der Wahl zur Bezirksamtsleitung beteiligt zu haben. "Dann hätten Sie sich ja mal festlegen müssen – haben Sie aber nicht!"
20:51 Uhr: Pauly kann sich aber vorstellen, darüber abzustimmen, die Amtszeit der Bezirksamtsleitung an die Amtszeit der BV zu koppeln.
20:50 Uhr: Eine der ältesten Abgeordneten der Bezirksversammlung, Rose Pauly, weist daraufhin, dass in der Einheitsgemeinde Hamburg in den Bezirken durch die Wahl die Bezirksamtsleitung immer nur ein Vorschlag zur Ernennung durch den Hamburger Senat erfolgt. "Wollen Sie wirklich die Einheitsgemeinde abschaffen? Wir lehnen das in der FDP ab"
...damit soll die Politikzufriedenheit gefördert werden. Zudem soll die Wahl zusammen mit der nächsten Bezirksversammlungswahl stattfinden.
20:46 Uhr: Nächster Debattenpunkt: Fraktionschef der Linken, Karsten Strasser, wirbt dafür, den Bezirksamtsleiter oder die neue Bezirksamtsleiterin in sechs Jahren direkt durch die Bevölkerung wählen zu lassen.
20:45 Uhr: Nun geht es noch einmal um die Wahl zur Bezirksamtsleitung – zumindest für die Zukunft.
20:44 Uhr AfD, FDP, Grüne, Linke sind für eine Verweisung in den Mobilitätsausschuss. So wird es beschlossn und verkündet.
20:44 Uhr: Aber: auch die FDP-Fraktion will über den Antrag im Mobilitätsausschuss diskutieren: "Es gibt auch Abgeordnete in der aktuellen BV, die Fragen an die Verwaltung und die Polizei haben und nicht 30 Jahre lang in der BV sitzen, so wie Sie, Herr Schmuckall" entgegnet Rose Pauly. Zudem erinnert sie daran, dass über die Kosten für diese Maßnahme beraten werden kann. "Diese Zeit haben wir".
20:41 Uhr: Jetzt wirds nochmal emotional: "Was soll denn jetzt noch diskutiert werden" fragt Tim Schmuckall. Wir kommen durch zusätzliche Diskussion nicht zu einer Lösung" ruft er den Abgeordneten vom Rednerpult aus zu.
20:39 Uhr: Oft fahren hier Autofahrer durch, die dort nichts zu suchen haben. Daher ringen die Bezirksabgeordneten hier und heute um eine Lösung. Tim Schmuckall drückt aufs Tempo: Die Fachbehörde wird wohl keinen Vertreter in den "Mobi" versenden, befürchtet der stellvertretende Fraktionschef der Christdemokraten.
20:37 Uhr: Auch Karsten Strasser (Die Linke) kann damit leben, noch einmal im Mobilitätsausschuss über den Prüfauftrag zu sprechen, um dem Datenschutz zu entsprechen.
20:35 Uhr: Rolf Stünitz von der GAL befürchtet, dass die Innenbehörde bzw. Verkehrsbehörde technische Poller ablehnt, weil es die Fahrtzeit verlängert. Daher beantragen die Grünen die Überweisung in den Mobilitätsausschuss. Ansonsten unterstützen die Grünen, dass das Thema aufgenommen wurde.
20:31 Uhr: SPD-Mann Dennis Mielke stellt den Antrag zur Neuen Großen Bergstraße vor: Es soll gesprüft werden, wie die Einfahrt von privaten PKWs in die Kommunaltrasse Große Bergstraße effektiv verhindert werden kann. Unter anderem sollen dabei Kennzeichenerfassungssysteme und der Einbau von elektronischen Pollern, wie sie derzeit an anderen Stellen in der Stadt erprobt werden, erneut geprüft werden. Neue technische Möglichkeiten sollen etwas möglich machen, was vor etlichen Jahren schonmal gewollt, aber wegen der fehlenden Technik abgelehnt wurde.
20.28 Uhr: Die Linksfraktion hat zu dem Ursprungsantrag einen Änderungsantrag eingereicht, der abgelehnt worden. Der Ursprungsantrag der Grünen wird ebenfalls abgestimmt und wird gegen die Stimmen von AfD und CDU sowie unter Enthaltung der Linksfraktion angenomen.
20:25 Uhr: Sven Hielscher weist darauf hin, dass die Bahn nicht für eine Asbestsanierung aufkommen will. insofern äußert er große Bedenken. Die Kosten von 20-30 Mio Euro für eine solche Maßnahme wird wohl nicht zur Verfügung stehen.
20:20 Uhr: Der SPD-Vertreter weist darauf hin, dass ein Neubau der Sternenbrücke unabdingbar ist. In sofern begrüßt die Fraktion den Vorschlag, denn er bedeutet, dass ein Teil des alten Bauteils für den Stadtteil erhalten bliebe. Problem bleibt, dass die Deutsche Bahn AG überhaupt erstmal zustimmen muss. Möglicherweise wird die Brücke auch einfach verschrottet.
20:18 Uhr: In dem Antrag steht, dass eine eventuelle Asbestsanierung in der Mitte von Altona stattfinden soll, bevor die Teile der Brücke abgerissen und an einen neuen Ort gebracht werden. Das findet Die Linke nicht gut, will eher darüber sprechen, dass die alte Brücke überhaupt nicht abgerissen werden soll.
20:15 Uhr: Darum geht es: Die Schanzenbrücke und die Sternbrücke können in ihrem jetzigen Zustand nicht erhalten werden. Teile davon können aber eine Wiederverwendung an anderen Orten zugeführt werden. Anstatt sie einzuschmelzen und für immer zu verlieren, sollen sie einen neuen „Ort für Alle“ schaffen.
Auf die Bahn AG soll dahingehend eingewirkt werden, dass Seitenteile und Stützen der Schanzen- und Sternbrücke nicht entsorgt werden, sondern in die Mitte Altona gebracht werden können. Außerdem soll die Bahn AG, die Kostenübernahme für das zu errichtende Bauwerk in Höhe der entfallenden Entsorgungskosten gewährleisten.
20:13 Uhr: Jetzt geht's um die Quietschkurve in Altona... die Schiene auf der Schanzenbrücke verursachen die Geräusche.
Bei der anschließenden Abstimmung wird der Antrag der Volt-Fraktion in den Grünausschuss überwiesen. Der Antrag der AfD-Fraktion wird mehrheitlich abgelehnt.
20:10 Uhr: Lars Andersen stellt für die Grüne-Fraktion fest, dass es schon einen Antrag gab, um 200 Apfel-, Pflaumen- und Birnbäume zu pflanzen. "Wir brauchen keine Vorschläge einer Nazi-Partei, um auf die richtigen Themen zu kommen!" meint er unter Applaus. Für den Begriff "Nazi-Partei" erhält Andersen einen Ordnungsruf durch BV-Vorsitzende Nadine Neumann.
20:07 Uhr: Erkennt die AfD etwa den Klimawande an? Soll man das wirklich glauben? fragt Oliver Schmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. "Das glauben wir nicht!"
20:05 Uhr: Es gibt wenig Zustimmung, was man am äußerst verhaltenen Applaus der Volt-Fraktion hört.
20:05 Uhr: Hanna Schmidt (Volt) entgegnet: "Das ist großer Mist!" Volt hat dazu einen Gegenantrag: Gemeinsam mit der zuständigen Fachbehörde soll zu geprüft werden, ob das Projekt von ARINET „Grau trifft Grün / EssBar“, das bereits in Rothenburgsort etabliert ist, zusätzlich in Altona umgesetzt werden kann. Sollte das nicht der Fall, soll Konzept zur Etablierung der „essbaren Stadt“ im Bezirk erstellt werden.
20:03 Uhr: Die Afd will: „die vorrangige Pflanzung essbarer Pflanzen auf öffentlichem Grund, sowie Einwirkung auf Wohnungsbaugesellschaften und Information und Sensibilisierung privater Bauherren“ beantragen. Begründung: "Die Umsetzung dieser Beschlüsse trägt dazu bei, die Potenziale des Klimawandels positiv zu nutzen und die Lebensqualität im Bezirk Altona für Mensch und Tier nachhaltig zu verbessern.“
20:00 Uhr: Jetzt geht es weiter. Es geht um Essbare Pflanzen im Bezirk. Herr Risch (AfD) eröffnet den ersten Debattenpunkt nach der Pause
Tim Schmuckall und Sven Hielscher (beide CDU) überreichten dem frisch gewählten Bezirksamtsleiter ein Steuerrad – mit dem Hinweis, dass es ihm gelingen möge, das Schiff "Altona" stets in sicheren Gewässern zu halten.
19:47 Uhr: Der gerade gewählt Bezirksamtsleiter lässt sich von den Fraktionen feiern, ist erleichtert über die Wahl. Bis er vom Senat ernannt wird, dauert es wohl noch ein paar Wochen. Offiziell wäre er zum 1. Dezember 2025 ernannt worden, aber alle im Bezirk hoffen, dass der seinen Dienst als Bezirksamtsleiter schon früher antreten kann. Kloth selbst spricht sich im hintergrund mit dem stellvertretenden Leiter, Christoph Brümmer, ab. Dessen Leistung war bereits heute Morgen in einer Pressekonferenz von den Fraktionen von SPD, Grünen und CDU in den höchsten Tönen gelobt worden.
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19:29 Uhr: Linkspartei und Volt scheitern mit ihren Anträgen, ihre Anträge in den Planungsausschuss zu überweisen.
19:27 Uhr: Die Vorwürfe lässt Linksfraktionschef Karsten Strasser nicht gelten, bittet, die Anträge in den Planungsausschuss zu überweisen. Dem Vorschlag schließt sich Patrick Fischer (Volt) an.
19:25 Uhr: Dennis Mielke von der SPD-Fraktion freut sich, dass es Vorhabenträger gibt, die sich für das Areal interessieren. Er hofft auf interessante Vorschläge von den Bauherren, der dann diskutiert werden soll. Doch auch die SPD-Fraktion will der Entwicklung nicht vorgreifen und will die Anträge von Linksfraktion und Volt ablehnen. Das Verfahren sei verfrüht. Später soll gerne diskutiert und bewertet werden.
19:22 Uhr: CDU-Fraktionsvorsitzender Sven Hielscher weist noch einmal auf das Primärziel hin, dass nach jahrelangem Stillstand endlich Wohnbebauung auf dem Gelände ermöglicht wird.
SAGA und Quantum haben ja den Kaufvertrag noch gar nicht unterzeichnet. Hielscher befürchtet, dass der Käufer mit den von Linksfraktion und Volt vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mithalten kann oder will. Teure Maßnahmen würden den Investor abschrecken, mahnt Hielscher.
19:19 Uhr: Die Rede des AfD-Fraktionschefs zieht sich in die Länge – erste Abgeordnete der anderen Fraktionen tuscheln in den Reihen...
19:17 Uhr: Uwe Batenhorst, Fraktionsvorsitzender der AfD will ebenso weder den vorliegenden Antrag der Linkspartei noch der Fraktion Volt zustimmen. Neue Aspekte bringt Batenhorst nicht vor.
19:13 Uhr: Die Emotionen kochen hoch. Constantin Jebe von der FDP-Fraktion versucht, die Wogen zu glätten. Bemängelt jedoch auch, dass der Entwurf noch gar nicht abstimmungsreif ist. "Wir wollen das Verfahren nicht gefährden und daran Schuld sein, dass unzählige neue Wohnungen gefährdet werden".
19:12 Uhr: "...zumal noch nicht einmal ein Eigentümer feststeht". Es geht ein Raunen durch die BV.
19:11 Uhr: Sie bemängelt, dass ein vorhandener Bebauungsplanentwurf damit infrage gestellt werden würde. Auch die Öffentlichkeit könne nicht mehr beteiligt werden. "Ein schwerer Fehler, ohne die Öffentlichkeitsbeteiligung diesen Antrag zu stellen", sagt sie.
19:11 Uhr: Gesche Boehlich ist entsetzt von den Anträgen von Volt und Linken.
19:09 Uhr: "Mut zur Höhe" fordert etwa Patrick Fischer (Vorsitzender der Volt-Fraktion). Wohnbebauung soll höher werden, damit mehr Grün um die Gebäude entstehen kann.
19:06 Uhr: Das Holstenareal in Hamburg befindet sich seit über zehn Jahren im Stillstand und wurde zuletzt von der Adler Group als "Trümmerfeld" hinterlassen. Aktuell gibt es Bewegung, da zwei Hamburger Bieterkonsortien – Otto Wulff und Dieter Becken sowie die SAGA – im Gespräch sind, das Grundstück zu erwerben und zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Schaffung eines neuen Quartiers mit rund 1.300 bis 1.400 Wohnungen. Es gibt jedoch auch Bestrebungen von Bürgerinitiativen, das Areal sozial und baukulturell zukunftsfähig zu entwickeln und dabei historische Gebäude zu erhalten. Die Bezirkspolitik möchte möglichst viel bei der Gestaltung des Areals mitreden – vor allem soll viel Grün entstehen, dafür soll aber auch hoch gebaut werden.
19:03 Uhr: Glückwünsche auch von Oliver Diezmann, Vorstand der Blankenese Interessengemeinschaft e.V.: "Ich freue mich auf einen in der Verwaltung erfahrenen neuen Bezirksamtsleiter, der an pragmatischen und zielorientierten Lösungen für die Bürger und Bürgerinnen in Altona interessiert ist. Meine ersten Eindrücke sind positiv udn vermitteln einen kompetenten, höflichen und unaufgeregten Führungsstil."
19:00 Uhr: Erste Reaktion des gerade gewählten neuen Bezirksamtsleiters. Dr. Sebastian Kloth: "Zunächst möchte ich mich bei allen demokratischen Abgeordneten bedanken, die mir mit dieser Wahl ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Ich stehe für einen pragmatischen, lösungsorientierten Stil und glaube daran, dass Bezirksamt Altona gemeinsam mit den Fraktionen in eine moderne Zukunft führen zu können. Sei es in einer Digitalisierungsoffensive für den Verbraucherschutz, in Großprojekten wie dem Holsten- Areal, einer zugewandten Wirtschaftsförderung oder in ambitionierten Stadtentwicklungsprojekten wie freiRaum Ottensen: Nur gemeinsam, mit der nötigen Transparenz und einer gegenseitigen Vertrauensbasis, können wir einen bunten und heterogenen Bezirk wie Altona konstruktiv weiterentwickeln. Heute habe ich für diesen Ansatz den Auftrag erhalten - ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den kommenden sechs Jahren".
18:58 Uhr. Andrea Benkert von der Fraktion Die Linke tritt ans Mikrofon. Jetzt geht es um das HOLSTEN-Areal.
18:55 Uhr: AfD FDP, Grüne, Volt, SPD, Linke, CDU stimmen mehrheitlich für den Antrag der CDU. Damit kann der Park und der Ziegeleipark saniert werden.
18:53 Uhr: Katarina Blume von der FDP bemängelt, dass von Möbeln die Rede ist "Das kann man nicht mehr Möbel nennen". Blume plädiert dafür, sofort Maßnahmen zu ergreifen. "Vielen Dank an die CDU für den Antrag".
18:52 Uhr: Jetzt tritt Nadine Neumann ans Microfon sagt, dass dort ein wunderbarer Ort zum Spazierengehen verwahrlost ist. Die Situation sei sowohl ökologisch als auch optisch nichtmehr hinnehmbar. Es gibt jedoch Beratungsbedarf, daher plädiert Neumann dafür, den Antrag in den Grünausschuss zu überweisen.
18:52 Uhr: Auch Claudia Dryroff von der Linksfraktion hat dort Schlittschuhlaufen gelernt und setzt sich ebenfalls am Rednerpult für eine Renaturierung und Verbesserung des Zustands dabei. Auch die Linke will für den Antrag der CDU stimmen.
18:50 Uhr: Der Ziegeleiteich liegt in Osdorf, südlich des Elbe Einkaufszentrum. Der kleine See ist derzeit mit Blaualgen verunreinigt, auch das parkähnliche Gelände darum herum ist verschmutzt und verwahrlost. Frau von Criegern fordert, dass die Zustände umgehend verbessert werden.
18:47 Uhr: Jetzt startet der Debattenteil. Im Tagesordnungspunkt 7 geht es um den Ziegeleiteich. Frau von Criegern von der CDU-Fraktion geht zum Rednerpult.
18:46 Uhr: Es geht weiter. Es werden kleine und große Anfragen zur Kenntnis genommen. Auch die Auskunftsersuchen werden zur Kenntnis genommen.
18:46 Uhr: Die Volt-Fraktion Altona gratuliert der neuen Bezirksamtsleitung, Dr. Sebastian Kloth, zur Wahl durch die Bezirksversammlung. “Wir wünschen Herrn Kloth viel Erfolg und Geschick bei der Leitung des Bezirksamtes und strecken die Hand aus für eine konstruktive Zusammenarbeit”, sagt Hanna Schmidt, Co-Fraktionsvorsitzende.
Patrick Fischer, ebenso Co-Fraktionsvorsitzender, ergänzt: “Angesichts der Herausforderungen in unserem Bezirk, insbesondere durch die Zielkonflikte im Bereich der Stadtentwicklung und des Verkehrs, sind die Anforderungen an Herrn Kloth hoch. Wir wünschen gutes Gelingen.”
18:43 Uhr: Auch der Fraktionsvorsitzende der AfD, Uwe Batenhorst, gratuliert. Das war nicht erwartet worden.
Die ersten Glückwünsche von den Fraktionschefs der Grünen, Benjamin Eschenburg und Dana Vornhagen. In der Mitte der strahlende neue Bezirksamtsleiter, Dr. Sebastian Kloth
18:34 Uhr. Insgesamt 48 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen 35 Ja-Stimmen, 9 Nein Stimmen und 4 Enthaltungen auf Herrn Dr. Kloth. Großer Applaus! Damit ist Dr. Sebastian Kloth als neuer Bezirksamtsleiter gewählt. Es folgen Glückwünsche.
18:33 Uhr: Der Zählvorgang dauert etwas, weil jeder der 10 Personen der Zählkommission sämtliche Wahlzettel sichtet. Damit die Fraktionen sicherstellen können, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Jetzt kommt die Wahlurne aber mit dem Ergebnis zurück
18:27 Uhr: Die Pause nutzen einige Abgeordnete, um in der aktuellen Ausgabe der DorfStadt-Zeitung zu blättern. Eine wichtige Quelle für die Bezirksabgeordneten, um ihr Bild in der Öffentlichkeit zu überprüfen.
18:26 Uhr: Aus dem Publikum kommt Zustimmung für den einzigen Kandidaten. Er habe sich schon in der Altonaer Verwaltung bewährt, heißt es, auch wenn der große Personalkörper noch eine zusätzliche Herausforderung wäre.
18:23 Uhr: Nadine Neumann wirft ihren Stimmzettel in die Wahlbox – gleich geht es weiter... sie fragt: Haben alle gewählt? Sie erklärt die Wahl für beendet. Jetzt wird die Wahl für den Zählvorgang unterbrochen. Die Zählkommission zieht sich zurück in den 1. Stock über dem Sitzungssaal.
18:21 Uhr: Als letztes kommt jetzt die Vorsitzende Neumann an die Wahlurne. Gleich beginnt der Zählvorgang...
18:19 Uhr: So langsam wirds unruhig im Saal. Die meisten Abgeordneten haben ihre Stimme abgegeben.
18:17 Uhr: In kleinen Grüppchen warten die Abgeordneten darauf, ihr Kreuzchen zu machen. Zuletzt werden die Vorsitzenden der BV in die Wahlkabinen gehen.
So sehen die Wahlkabinen aus18:11 Uhr: Die einzelnen Bezirksabgeordneten werden aufgerufen und laufen zu den Abstimmungskabinen. Dort machen sie ihr Kreuzchen, und geben den Stimmzettel vor dem Tisch des BV-Vorstandes in die Wahlurne.
18:09 Uhr: Jetzt wird die Zählkommission bekannt gegeben. Die Zählkommission besteht aus Mitgliedern der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes. Frau Neumann bittet um Wahlvorschläge. Dr. Kloth ist der einzige benannte Kandidat.
18:05 Uhr: Jetzt geht es los. Die Vorsitzende verliest die Vorgehenweise. Mindestens 26 Ja-Stimmen muss der Kandidat erhalten. Sie erfolgt in geheimer Abstimmung. Es gibt einen Vorschlag: Dr. Sebastian Kloth. Die Abgeordneten werden namentlich aufgerufen. Sie müssen dann in die beiden Wahlkabinen gehen und mit dem dort vorhandenen Stift eine Wahl treffen. Sie dürfen keinen eigenen Stift mitnehmen.
17:59 Uhr: Der Vorstand der Bezirksversammlung (BV) ist bereits auf dem Podium versammelt. Die Vorsitzende, Nadine Neumann (Grüne), sortiert ihre Unterlagen, daneben Dennis Mielke (SPD) und Emelie Böversen (CDU). Auch der zu wählende künftige Bezirksamtsleiter, Dr. Sebastian Kloth, ist eingetroffen und nimmt auf den Besucherplätzen Platz.


