Blankenese (24. Februar 2026, PM) · 250 Unterschriften in nicht einmal zwei Stunden: Die Resonanz auf die gemeinsame Aktion der FDP-Fraktion Altona mit dem Bürgerverein Blankenese und dem Verein „Freunde des Hirschparks“ am Sonnabend, den 21. Februar, am Blankeneser Markt war eindeutig: Der Andrang und die Vielzahl intensiver Gespräche zeigen deutlich: Die geplante Schließung des Damwildgeheges im Hirschpark bewegt die Menschen spürbar und nachhaltig.
Viele Bürgerinnen und Bürger äußerten vor Ort ihr Unverständnis über die Entscheidung des Bezirks. Kritisiert wurden insbesondere mangelnde Transparenz, fehlende ernsthafte Alternativprüfungen und eine unzureichende Einbindung der Öffentlichkeit. Zahlreiche Gesprächspartner berichteten zudem, dass sie sich von der plötzlichen Alternativlosigkeit überrascht fühlen.
Die Unterschriften wird die FDP-Fraktion Altona am Donnerstag im Rahmen der Bezirksversammlung dem Bezirksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth persönlich übergeben – verbunden mit der klaren Erwartung, dass die Entscheidung sachlich und transparent neu bewertet wird.
Katarina Blume, Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona: „Diese 250 Unterschriften sind ein deutliches Signal an die Verwaltung. Wer Entscheidungen trifft, die tief in gewachsene Strukturen eines Stadtteils eingreifen, muss nachvollziehbar begründen und Alternativen offen prüfen. Der Widerstand ist real – und er wächst. Die Reaktion aus dem Stadtteil zeigt: Die Diskussion ist längst nicht beendet.“
Die FDP-Fraktion Altona wird die Bürgerinitiative weiterhin unterstützen und das Thema politisch begleiten. Für die Fraktion steht fest: Verwaltungsentscheidungen dürfen nicht an den Menschen vorbeigetroffen werden. Wenn berechtigte Fragen offenbleiben, ist es Aufgabe der Politik, sie mit Nachdruck einzufordern. Wenn zentrale Fragen unbeantwortet bleiben, ist es Aufgabe der Politik, sie mit Nachdruck einzufordern und Transparenz herzustellen. Vor diesem Hintergrund wurde Akteneinsicht beantragt.






















