Lurup (4. Mai 2026, Markus Krohn) · Die Luruper Hauptstraße wird im Sommer für mehrere Wochen saniert. Wie der Senat mitteilt, sollen die Arbeiten im Abschnitt zwischen Wilsdorfallee und der Landesgrenze vom 27. Juli bis 21. August 2026 stattfinden. Hintergrund sind erhebliche Schäden an der Fahrbahn, die sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschärft haben.
Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Frank Schmitt begrüßt die Maßnahme: Die Straße sei seit längerer Zeit stark beansprucht, besonders nach den Wintermonaten werde der schlechte Zustand immer wieder sichtbar. Die nun geplante Instandsetzung sei deshalb ein notwendiger Schritt, um weitere Schäden zu vermeiden und die Infrastruktur zu sichern. Zugleich betont er, dass eine umfassende Lösung für die Zukunft der Luruper Hauptstraße weiterhin aussteht.
Während der Bauzeit müssen sich Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. Geplant ist eine Einbahnstraßenregelung in Richtung stadtauswärts. Busse in Richtung Innenstadt werden umgeleitet, stadtauswärts werden vorübergehend Ersatzhaltestellen eingerichtet. Schmitt wirbt um Verständnis: Bauarbeiten seien zwar belastend, aber notwendig, um eine weitere Verschlechterung der Straße zu verhindern. Positiv sei, dass die Arbeiten in die Sommerferien gelegt werden, wenn das Verkehrsaufkommen geringer ist.
Die provisorische Fußgängerampel an der Kreuzung Luruper Hauptstraße/Fahrenort bleibt bestehen. Sie war zuvor als Übergangslösung eingerichtet worden und wird weiterhin benötigt. Perspektivisch sieht Schmitt hier jedoch Verbesserungsbedarf, insbesondere für den Verkehrsfluss und das Abbiegen – auch im Hinblick auf den Busverkehr.
Auch über 2026 hinaus sind weitere Maßnahmen geplant. Für 2027 ist vorgesehen, Geh- und Radwege sowie Bushaltestellen zu erneuern und teilweise barrierefrei auszubauen. Die Arbeiten könnten sich bis ins Jahr 2028 ziehen.
Für Schmitt ist klar: „Die jetzige Sanierung ist notwendig und richtig. Sie ersetzt aber nicht die weitergehende Perspektive für die Luruper Hauptstraße. Für die Zukunft geht es auch um die Frage, wie der Straßenraum besser gestaltet, die Aufenthaltsqualität verbessert und Querungen sicherer gemacht werden können. Daran muss weitergearbeitet werden.“





















