Politik und Bezirk
Warum Event-Agenturen neuerdings auf Covid-19 testen

Elbvororte (9. April 2021, Konrad Matzen) · Der Bezirk Altona liegt beim Corona-Infektionsgeschehen im Mittelfeld. Doch bei der Test-Infrastruktur gibt es noch großen Nachholbedarf. Nach einem Testzentrum auf der Sportanlage des GTHGC in Groß Flottbek und auf dem Gelände des Bürgervereins Rissen suchen die Betreiber nach weiteren Standorten. „Wir müssen eine Infrastruktur aufbauen, mit der wir in der Lage sind, jede Woche Millionen von Schnelltests durchzuführen“, weiß Christian Toetzke, Inhaber der Agentur upsolut sports GmbH. Seine Hoffnung: Sobald es möglich ist, gesunde Bürger regelmäßig zu testen, könnte die Gesellschaft ein großes Stück Normalität zurückbekommen. Wer künftig einen negativen Corona-Test nachweist, könnte dann in einem Zeitfenster ohne Limitierung einkaufen gehen, Theater, Musical, Konzert oder Kino genießen, Restaurant oder Fitness-Studio besuchen, Freunde treffen, ganz „normal“ leben. Man geht davon aus, dass frisch negativ geteste Personen mindestens 12 Stunden lang nicht ansteckend sind.
Planungen und Bau der S32-West mit Priorität weiterführen!
Elbvororte (26. März 2021, PM) · Die aktuell diskutierten Planungen für einen neuen S-Bahntunnel, den sogenannten Verbindungsbahn-Entlastungstunnel dürfen sich nicht negativ auf die Realisierung der S32-West auswirken. Ein entsprechender Antrag von SPD und GRÜNEN wurde heute von der Bezirksversammlung Altona mit großer Mehrheit beschlossen.
Dazu Thomas Adrian, Vorsitzender der SPD-Fraktion Altona: „Wir begrüßen sehr, dass sich der Senat in mehreren Stellungnahmen ausdrücklich zu dem Projekt S32-West bekannt hat. Die Realisierung der S32-West ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für unseren Bezirk und die ganze Stadt Hamburg. Für die bevölkerungsreichen Stadtteile Lurup und Osdorf bedeutet diese Anbindung an das S-Bahn-Netz einen Quantensprung für die Mobilität von fast 40.000 Menschen. Gleichzeitig wird so eine Anbindung für den neuen Hochschul- und Forschungsstandort Science-City-Bahrenfeld realisiert. Dieses Jahrhundertprojekt muss jetzt endlich starten!“
Dazu Holger Sülberg, verkehrspolitischer Sprecher GRÜNE Altona: „Angesichts des Projektes Science City und der neuen Wohnquartiere in Altona gilt es, keine Zeit mehr bei der S 32 zu verlieren. Aber auch für die Übergangszeit bis zu ihrer Fertigstellung braucht es überzeugende Alternativen zur Nutzung des Autos. Separate Busspuren auf der hochfrequenten Achse Luruper Hauptstraße bis Stresemannstraße könnten diesen Umstieg herbeiführen und helfen, ein deutliches Ansteigen der Verkehrsbelastung zu vermeiden."
Grünpfeil für den Radverkehr
Elbvororte (26. März 2021, PM) · Das Fahrrad als umweltverträglichstes Fortbewegungsmittel wird nicht nur in Altona immer beliebter. Um den Verkehrsfluss für Radfahrende zu verbessern, soll daher an einigen Altonaer Kreuzungen der Grünpfeil für Fahrräder angebracht werden. Das beschloss auf Antrag der GRÜNEN die Bezirksversammlung am 25.3.2021 einstimmig.
Was für den Autoverkehr schon lange gilt, wurde in 2020 mit Inkrafttreten der Novelle der Straßenverkehrsordnung auch für Fahrräder ermöglicht: Mit dem Verkehrszeichen 721 kann nun ein Grünpfeilschild angeordnet werden, das sich auf den Radverkehr beschränkt.
Grüne Dächer auf Hamburgs Bushaltestellen

Elbvororte/Hamburg (15. März 2021, PM) · Seit einiger Zeit steht die Idee im Raum, die Dächer der Fahrgastunterstände zu begrünen. So können kleine „grüne Inseln“ geschaffen werden, die Regenwasser binden und Lebensraum für Pflanzen, Insekten und sogar Vögel schaffen. Nun haben die Fraktionen der SPD und der Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft einen Antrag zur Begrünung von Fahrgastunterständen eingebracht, mit dem der Senat aufgefordert wird, gemeinsam mit der in Hamburg mit dem Aufstellen und dem Betrieb der Fahrgastunterstände beauftragten Wall GmbH ein Pilotprojekt zum Test verschiedener Substrataufbauten für die Dachbegrünung von Fahrgastunterständen zu starten.
Knicks und Feldhecken erhalten und pflegen
Elbvororte (5. März 2021, PM9 · Frei wachsende Wall- und Feldhecken, sogenannte Knicks, sind ein typisches und prägendes Landschaftselement in den Altonaer Feldmarken. Sie wurden zum Ende des 18. Jahrhunderts angelegt und schützen die Felder vor Wind und Bodenerosion. Um die Knicks zu erhalten, hat der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport am 2.3.2021 auf Antrag der GRÜNEN einstimmig beschlossen, verstärkt auf ihre fachgerechte Pflege hinzuwirken.
Lars Andersen, Vorsitzender des Altonaer Ausschusses für Grün, Naturschutz und Sport: „Knicks sind ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, besonders für viele Vogelarten, die hier Unterschlupf, Nistmöglichkeiten und Nahrung finden. So haben beispielsweise Neuntöter, Dorngrasmücke und Goldammer in den Knicks ihr Hauptvorkommen. Aber auch Haselmaus und Siebenschläfer, in Hamburg stark gefährdete Tierarten, leben bevorzugt in Knicks. Deshalb ist es unerlässlich, diese Biotope zu pflegen und zu schützen.“
Räume für Opfer häuslicher Gewalt
Elbvororte (5. März 2021, PM) · Während der Corona-Krise kommt es vermehrt zu häuslicher Gewalt. Die Bezirksversammlung Altona beschloss daher am 25. Februar auf Antrag von GRÜNEN und Linke, den Opfern mehr Rückzugs- und Schutzräume einzurichten sowie für eine gute personelle Ausstattung in diesen Räumen zu sorgen.
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