Politik und Bezirk
Kultur vor der Haustür: Stadtteile kämpfen um ihre kulturellen Räume

Elbvororte (5. März 2026, Markus Krohn): Lesungen, Nachbarschaftstreffen, Sommerfeste und Kulturveranstaltungen – in vielen Hamburger Stadtteilen entsteht Kultur nicht auf großen Bühnen, sondern direkt vor der Haustür. Gerade in den Elbvororten wie Blankenese, Iserbrook und Rissen oder Ossdorf zeigt sich, wie wichtig solche lokalen Initiativen für das Zusammenleben sind. Die Initiatoren fragen sich jedoch: Reicht das Geld künftig aus?
Blankenese testet erstmals losbasierten Bürgerrat zur Mobilität

Exklusiv Blankenese (5. März 2026, Konrad Matzen): Mit einem neuen Beteiligungsformat will der Bezirk Altona die Zukunft der Mobilität im Blankeneser Ortskern diskutieren lassen. Ein losbasierter Bürgerrat aus 30 zufällig ausgewählten Einwohnern soll Szenarien und Empfehlungen entwickeln. Doch während das Projekt als demokratisches Pilotverfahren gilt, werfen Auswahlverfahren, Kosten und politischer Einfluss weiterhin Fragen auf.
15 Jahre Bürgerschaft – Stimmen aus dem Hamburger Westen

Exklusiv Elbvororte (28. Februar 2026, Markus Krohn) · Seit dem 7. März 2011 gehören drei Frauen und ein Mann aus dem Hamburger Westen ununterbrochen dem Landesparlament an. Besonders bemerkenswert: Aus dem Wahlkreis 4 (Altona-West) sind gleich drei dieser „dienstältesten“ Abgeordneten vertreten, dazu kommt eine vielfach engagierte Vertreterin aus dem Bezirk Altona, die über die Landesliste in die Bürgerschaft gewählt wurde. Sie alle haben in den vergangenen 15 Jahren ihre jeweiligen politischen Schwerpunkte gesetzt – von Antidiskriminierung über soziale Gerechtigkeit bis hin zur parlamentarischen Leitung. Nur 10 weitere aktuelle Mitglieder der Bürgerschaft gehören der Bürgerschaft noch länger an, darunter die amtierende Präsidentin Carola Veit (SPD, seit 2004), sie haben ihre politische Heimat in den Bezirken, Wandsbek, Mitte und Harburg sowie Eimsbüttel.
15 Jahre Bürgerschaft – Stimmen aus dem Hamburger Westen

Exklusiv Elbvororte (28. Februar 2026, Markus Krohn) · Seit dem 7. März 2011 gehören drei Frauen und ein Mann aus dem Hamburger Westen ununterbrochen dem Landesparlament an. Besonders bemerkenswert: Aus dem Wahlkreis 4 (Altona-West) sind gleich drei dieser „dienstältesten“ Abgeordneten vertreten, dazu kommt eine vielfach engagierte Vertreterin aus dem Bezirk Altona, die über die Landesliste in die Bürgerschaft gewählt wurde. Sie alle haben in den vergangenen 15 Jahren ihre jeweiligen politischen Schwerpunkte gesetzt – von Antidiskriminierung über soziale Gerechtigkeit bis hin zur parlamentarischen Leitung. Nur 10 weitere aktuelle Mitglieder der Bürgerschaft gehören der Bürgerschaft noch länger an, darunter die amtierende Präsidentin Carola Veit (SPD, seit 2004), sie haben ihre politische Heimat in den Bezirken, Wandsbek, Mitte und Harburg sowie Eimsbüttel.
Filiz Demirel (Grüne) kann nicht ohne Debatten leben – aber mit viel Geduld

Exklusiv elbvororte/hamburg-west (26. Februar 2026, Markus Krohn) · Die Grünen-Politikerin blickt nach über 15 Jahren in der Hamburgische Bürgerschaft auf die Herausforderungen und Chancen der modernen Politik. Sie spricht über die veränderte Diskussionskultur durch Social Media, den Umgang mit Hass und Fake News sowie den Einfluss extremistischer Parteien. Ihre Motivation zieht sie aus Verantwortung, Fortschritt und dem direkten Austausch mit Bürger*innen. Im Fokus ihrer Arbeit stehen Gleichberechtigung, Antidiskriminierung, Klima- und Verkehrspolitik sowie konkrete lokale Projekte wie die Sanierung von Sportplätzen oder die Verbesserung der Schienenanbindung. Sie betont die Bedeutung von Geduld, Kompromissbereitschaft und der aktiven Einbindung junger Menschen, um Demokratie lebendig zu halten. Außerhalb der Politik findet sie Ausgleich im Garten, bei Spaziergängen, Lesen oder auf Reisen.
Heike Sudmann (Linke): »Bleib aufrecht und bewahre Dir Deinen Humor«

Exklusiv Elbvororte/hamburg-west (26. Februar 2026, Markus Krohn) · Ihr Gerechtigkeitssinn trieb Heike Sudmann in die Politik. Bis 1997 war sie Mitglied der Grünen. Als ihre damalige Partei einer NATO-Beteiligung am Kosovo-Krieg zustimmte, hielt sie es dort nicht mehr aus. Seitdem ist die Linkspartei ihre politische Heimat. Sie will sich nicht von Lobbyisten einwickeln lassen. Was sie seit 15 Jahren begleitet hat, ist der Kampf gegen die „Abzocke der Mieter*innen“. Sudmann gehört zu denjenigen, die sich eine Straßenbahn für Hamburg vorstellen können.
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