Die Studierenden entwickelten konkrete Maßnahmen zur Erweiterung von Angeboten in Schulkiosken durch fair gehandelte Lebensmittel. Darüber hinaus schlugen sie vor, in der Kantine des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) verstärkt fair gehandelte Gewürze einzusetzen, um bestehende Gerichte nachhaltig aufzuwerten.
Ein besonderes Highlight des Projekts war die visuelle Aufbereitung: In Anlehnung an das Bohrsche Atommodell dienten fair gehandelte Produkte als „Kern“ von Informationsplakaten – eine kreative und zugleich anschauliche Methode, um Zielgruppen zu erreichen und komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln.
Kompetenzentwicklung im Studium
„Dieser Wettbewerb verbindet Theorie und Praxis auf besondere Weise: Studierende entwickeln für ein Unternehmen innovative Marketingkonzepte im Kontext von Nachhaltigkeit und fairem Handel“, erklärt Prof. Dr. Alexander Fischer, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Weber betreute. „Gleichzeitig stärken die notwendige Projektdokumentation und Präsentation wichtige Kompetenzen unserer Studierenden in Analyse, Kommunikation und Projektmanagement“, ergänzt Weber.
Auch die AlsterFood GmbH zieht ein positives Fazit der Zusammenarbeit. „Die Teilnahme am Wettbewerb war für uns eine logische Konsequenz unserer Überzeugung: Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung beginnt nicht auf dem Teller, sondern bei den Menschen, die unsere Lebensmittel erzeugen“, betont Alexander Philipp, operative Leitung des Unternehmens. „Die Ideen der Studierenden haben uns gezeigt, wie wir faire Bezahlung, Bildung und nachhaltige Beschaffung noch konkreter in unserem Alltag verankern können.“
Mit dem ersten Platz im Fair Trade Hochschulwettbewerb unterstreicht die Fachhochschule Wedel ihre Stärke in der praxisnahen Ausbildung und ihr Engagement für nachhaltige Themen. Das ausgezeichnete Projekt zeigt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete, umsetzbare Lösungen überführt werden können – und damit einen Beitrag zu einem gerechteren globalen Handel leisten.





















