Die Initiative geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion und einen Beschluss der Bezirksversammlung Altona vom 24. April 2022 zurück, die insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie einen zunehmenden Trend zur Vereinsamung festgestellt hatte. Die Klönbänke sollen dem entgegenwirken – als niedrigschwelliges, kostenfreies Angebot für Begegnungen im öffentlichen Raum.
Die Klönbänke stehen unter anderem in der Wedeler Landstraße, in der Rosenhagenstraße oder der Liebermannstraße, am Blankeneser Elbufer, am Eckhoffplatz in Lurup, im Borncenter und am Rugenbarg. Für die Umsetzung stellte die Bezirksversammlung Altona insgesamt 30.000 Euro bereit.
Ulrike von Criegern, CDU-Fraktion Altona: „Die Klönbänke sind mehr als nur Sitzgelegenheiten – sie sind Einladung und Impuls zugleich. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen sich nach Nähe und Austausch sehnen, schaffen wir mit diesen Bänken Orte der Begegnung. Ob beim kurzen Plausch auf dem Weg zum Einkaufen oder beim Verweilen im Grünen: Hier entsteht Gemeinschaft, ganz ohne Anmeldung oder Verpflichtung. Wir freuen uns, dass unser Antrag nun Realität wird und hoffen, dass die Bänke von den Menschen in Altona rege genutzt werden.“
Nächste Woche sollen die Klönbänke erprobt werden. Dazu laden Mitglieder der GRÜNEN 60+ Altona sowie der Senioren-Union Altona auf ausgewählten Klönbänken zum Gespräch ein und erläutern darüber hinaus das Konzept der Klönbänke. Besetzt sind die Bänke an der Liebermannstraße/Ecke Strehlowweg, am Rugenbarg/Ecke Diekweg oder auf dem Flottbeker Markt (Osdorfer Landstraße).
Ulrike Litschel, Sprecherin der Gruppe 60+ der GRÜNEN Altona: „Mit unserer Aktion möchten wir die Klönbänke bekannter machen und dazu einladen, Platz zu nehmen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam der Einsamkeit entgegenzuwirken. Denn oft braucht es nur ein offenes Ohr – und eine Bank, die zum Verweilen einlädt.“
Neben den vom Bezirksamt Altona aufgestellten Klönbänke sind 25 weitere Klönbänke aufgestellt worden, die über das Programm „Freundschaftsbänke“ der Hamburgischen Bürgerschaft finanziert wurden. Alle Bänke sind durch ihre auffällige blaue Lackierung gut erkennbar und sollen als niedrigschwellige Gesprächsangebote dienen – insbesondere für ältere Menschen.


