Politik und Bezirk
Olympia-Entscheid in Hamburg: Jugend ringt um Zukunft

EXKLUSIV Othmarschen (28. Mai 2026, Markus Krohn) · Olympia in Hamburg – Chance oder Risiko? In der Aula des Gymnasiums Othmarschen ringen 400 Jugendliche mit Politikerinnen, Aktivisten und eigenen Erwartungen um eine Entscheidung, die weit über ihren Schulalltag hinausreicht. Zwischen Klimaversprechen und Kostenangst, Breitensport-Hoffnungen und sozialer Gerechtigkeit prallen glühende Visionen auf nüchterne Skepsis: Sechs sportbegeisterte Schüler erzählen, warum sie trotz Liebe zum Sport zögern – und weshalb „Ja“ oder „Nein“ zu wenig ist, wenn Mitsprache, Transparenz und ein belastbarer Plan fehlen. Wer überzeugt vorm Referendum: die Begeisterten, die Warner – oder jene, die Bedingungen stellen?
Weniger Kontrollen, mehr Risiko

Altona/Elbvororte (27. Mai 2026, Konrad Matzen) · Sauberkeit in der Gastronomie gilt als Selbstverständlichkeit – doch ein genauer Blick auf aktuelle Zahlen wirft Fragen auf. Im Hamburger Westen zeichnet sich eine Entwicklung ab, die viele überraschen dürfte und deren Folgen noch nicht absehbar sind.
ZRE Stellingen wird teurer und kommt später

Stellingen (28. Mai 2026, Markus Krohn) · In Stellingen entsteht ein Projekt, das Abfallentsorgung, Wertstoffrückgewinnung und Energiegewinnung enger miteinander verbinden soll. Während Hamburg zugleich den Abschied vom Kohlekraftwerk Wedel vorbereitet, zeigt sich: Die Wärmewende im Westen der Stadt hängt nicht an einer einzelnen Anlage, sondern an einem neuen Zusammenspiel mehrerer Bausteine. Inzwischen zeigt sich: Auch dieses Prestigeobjekt wird deutlich teurer und später fertig als ursprünglich geplant. Kann die Stadt nicht mit dem Steuergeld umgehen, das ihr anvertraut wird, wie der Bund der Steuerzahler vermutet?
Smarte Zebrastreifen für Altona

Elbvororte (27. Mai 2026, Konrad Matzen) · Wenn es dunkel wird, entscheidet oft ein kurzer Moment über Sicherheit oder Gefahr im Straßenverkehr. Genau hier setzt eine Idee an, die bald auch in Altona Realität werden könnte – mit Technik, die man so auf Hamburgs Straßen bisher kaum kennt.
Streit als demokratische Pflicht

EXKLUSIV Rissen (21. Mai 2026, Markus Krohn) · Wenn die Gesellschaft gereizter wird, Debatten schneller eskalieren und soziale Medien Feindbilder oft stärker befeuern als Erkenntnis, stellt sich eine unbequeme Frage: Wie bleibt man im Gespräch, wenn die Gegensätze wachsen? Im Haus Rissen suchten Publizist Michel Friedman und Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda darauf keine einfachen Antworten – aber sie machten deutlich, warum Streit für eine Demokratie überlebenswichtig sein kann.
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