Politik und Bezirk
Zähneputzen für alle: Aktionstag in Gebärdensprache

CDU empört über »Alleingang«: Streit um Wohnungsbündnis in Altona

Altona (18. März 2026, Markus Krohn) · Die Unterzeichnung des neuen „Bündnisses für das Wohnen“ sorgt im Bezirk Altona für politischen Streit: Während Senat und Wohnungswirtschaft die Fortsetzung als Erfolg feiern, wirft die CDU dem Altonaer Bezirksamtsleiter vor der Sitzung des Planungsausschusses heute Abend einen Alleingang ohne demokratische Legitimation vor.
Wie sieht die Zukunft der Ladeinfrastruktur aus?

Exklusiv Bezirk altona (12. März 2026, Konrad Matzen) – Die Elektromobilität in Hamburg wächst, aber sie stößt zunehmend an praktische Grenzen. Während der Anteil reiner Elektroautos inzwischen auf 5,39 Prozent des Pkw-Bestands gestiegen ist und mehr als 43.000 Fahrzeuge mit Batterieantrieb unterwegs sind, bleibt die Frage, ob die Ladeinfrastruktur mit diesem Tempo Schritt halten kann. Besonders in dicht bebauten Stadtteilen ohne private Stellplätze wird das Laden im Alltag zur Herausforderung – und zwingt Politik, Energieunternehmen und Industrie zu neuen Lösungen. Dabei ist auffällig, dass im Bezirk Altona mit gut 4.000 in 2024 (Statista) gemeldeten Autos vergleichsweise wenig elektrisch betriebene Fahrzeuge verkehren. Ländlichere Gegenden und Vororte mit mehr Platz für private Infrastruktur sollten eigentlich attraktiver sein für Elektromobilität. Liegt es an der Anzahl öffentlicher Ladesäulen?
Mehr Hilfe auf der Straße: Altona erhält zusätzliche Stellen für Straßensozialarbeit

Bezirk Altona (10. März 2026, Konrad Matzen) · Der Hamburger Senat will die Straßensozialarbeit neu aufstellen und zunächst in besonders betroffenen Bezirken ausbauen. Auch Altona soll davon profitieren: Drei zusätzliche Vollzeitstellen sind für die aufsuchende Sozialarbeit vorgesehen. Ziel ist es, obdachlose Menschen häufiger direkt vor Ort anzusprechen und ihnen niedrigschwellige Hilfe anzubieten.
Altona will Freibäder stärken – umsetzen kann es nur der Senat

Osdorf/Sülldorf (5. März 2026, Markus Krohn): Die Freibäder im Hamburger Westen sollen auch künftig verlässliche Sommerangebote bieten. Mit einem einstimmigen Beschluss hat die Bezirksversammlung Altona dafür gestimmt, die Infrastruktur der Freibäder langfristig zu sichern. Im Mittelpunkt stehen stabile Öffnungszeiten, ausreichend Personal und zusätzliche Schwimmkurse – doch ob sich dadurch tatsächlich etwas verändert, ist ungewiss.
Kultur vor der Haustür: Stadtteile kämpfen um ihre kulturellen Räume

Elbvororte (5. März 2026, Markus Krohn): Lesungen, Nachbarschaftstreffen, Sommerfeste und Kulturveranstaltungen – in vielen Hamburger Stadtteilen entsteht Kultur nicht auf großen Bühnen, sondern direkt vor der Haustür. Gerade in den Elbvororten wie Blankenese, Iserbrook und Rissen oder Ossdorf zeigt sich, wie wichtig solche lokalen Initiativen für das Zusammenleben sind. Die Initiatoren fragen sich jedoch: Reicht das Geld künftig aus?
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