Politik und Bezirk
Parks ohne Personal

Bezirk Altona/Elbvororte (24. September 2026, Konrad Matzen) · Wer dieser Tage über den Altonaer Balkon schlendert, sieht einen Rasen, der aussieht wie eine Wiese. Viermal im Jahr fährt der Mäher noch darüber, früher waren es zwölf. Es ist ein stiller Vorgang, der sich gerade in ganz Hamburg vollzieht: Das öffentliche Grün wird weniger gepflegt, nicht weil niemand es will, sondern weil das Geld dafür fehlt.
Strom statt Gift
Nienstedten (24. September 2026, Konrad Matzen) · Am Ufer der Kleinen Flottbek sieht es aus wie ein grüner Vorhang, der nie wieder aufgeht. Wer dort spazieren geht, ahnt nicht, dass er an einer der hartnäckigsten Baustellen des Bezirks vorbeikommt. Der Japanische Staudenknöterich hat sich im Wesselhöftpark breitgemacht – und die Politik sucht nach einem Ausweg, der ohne Chemie auskommt.
»Aha« im Schwarzlicht-Zelt

Rote Farbe statt roter Rosen

Altona (21. September 2026, Konrad Matzen) – Manche Botschaften werden mit der Hand geschrieben, in großen Buchstaben, nachts, an eine fremde Wand. Am Max-Brauer-Haus steht seit vergangener Woche eine solche Botschaft – und wer sie liest, versteht zwar sofort, worum es geht, aber nicht, warum ausgerechnet hier.
Der Westen wächst behütet

Elbvororte (20. September 2026, Markus Krohn) · Wer dieser Tage durch Blankenese, Rissen oder Sülldorf spaziert, hört überall fröhliches Kinderlachen – auf frisch sanierten Spielplätzen. In den westlichen Elbvororten geht es Kindern und Jugendlichen so gut wie nie zuvor – und das liegt an mehr als nur gutem Wetter an einem sonnigen Septembersonnabend.
Tim Ströver wird Propst in Pinneberg

Niendorf/Hamburg-West (16. September 2026, PM) · Die Kirchenkreissynode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein hat am Mittwochabend Tim Ströver zum neuen Propst gewählt. Der 53-jährige Pastor aus Bargteheide erhielt im ersten Wahlgang 57 Stimmen. Ströver wird die geistliche Leitung der Propstei Pinneberg übernehmen und damit die Nachfolge von Thomas Drope antreten, der sein Amt Anfang des Jahres niedergelegt hatte. An der Wahl beteiligten sich 73 der insgesamt 88 Synodalen. Ströver war der einzige Kandidat und nahm die Wahl an.
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