Die Vorfälle ereigneten sich bereits letzte Woche Donnerstag. Der erste Überfall geschah gegen 11.30 Uhr im Bereich Godeffroystraße/Ole Hoop. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei war eine 78 Jahre alte Frau auf dem Heimweg, als sich ihr ein unbekannter Mann von hinten näherte und ihr die Handtasche entriss.
Ganz unbemerkt blieb die Tat offenbar nicht: Zwei Passanten griffen ein und konnten dem flüchtenden Täter noch Teile der Beute abnehmen. Der Mann, der auf etwa 1,70 Meter geschätzt wird und helle Kleidung getragen haben soll, entkam dennoch in unbekannte Richtung. Die Seniorin blieb unverletzt und erstattete später Anzeige bei der Polizei.
Nur wenige Stunden später kam es im Goßlers Park zu einem weiteren Überfall. Gegen 14.45 Uhr wurde dort eine 75-Jährige nach bisherigen Ermittlungen von hinten gestoßen. Anschließend entriss ihr ein Unbekannter die Handtasche. Ein Komplize soll währenddessen umstehende Passanten abgelenkt haben. Beide Männer flüchteten anschließend zu Fuß in Richtung Ferdinands Höh.
Für die 75-Jährige hatte der Angriff deutlich schwerere Folgen: Sie erlitt mutmaßlich eine Armfraktur und wurde von Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei leitete unmittelbar nach der zweiten Tat Fahndungsmaßnahmen ein, konnte jedoch zunächst keine Tatverdächtigen feststellen. Die beiden Männer aus dem zweiten Fall sollen etwa 17 Jahre alt sein. Einer von ihnen wird mit kurzen, dunklen, geschorenen Haaren beschrieben und soll eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Jacke sowie ein schwarzes Cap getragen haben. Der zweite Mann soll ebenfalls kurze, dunkle Haare und einen Oberlippenbart gehabt haben. Bekleidet gewesen sein soll er mit einer grauen Jogginghose und einem grauen Pullover.
Besonders wichtig könnten nun die Aussagen von Zeugen werden. Im ersten Fall bittet die Kriminalpolizei insbesondere die beiden Passanten, die eingegriffen und Teile der Beute zurückerlangt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Hamburg unter der Telefonnummer (0 40) 42 86-5 67 89 oder bei jeder Polizeidienststelle entgegen.





















