Am Dienstag, den 11. November 2025, beginnt vor dem Amtsgericht Blankenese in der Dormienstraße der Prozess gegen zwei Frauen, denen mehrfacher Diebstahl vorgeworfen wird. Hauptangeklagte ist die 28-jährige As., die laut Anklage unter falschem Namen Reinigungsdienste über eine Online-Plattform angeboten haben soll. So verschaffte sie sich Zugang zu mehreren Privathaushalten im Hamburger Stadtteil Blankenese.

Im Juni 2024 soll As. gemeinsam mit ihrer mutmaßlichen Komplizin A. (61), die sie gegenüber Auftraggebern als ihre „Schwiegermutter“ ausgegeben habe, bei einer Kundin Schmuck im Wert von rund 2.500 Euro entwendet haben. Das Duo soll aus der Schlafzimmerkommode der Geschädigten O. einen Brillantring gestohlen haben.

Nur wenige Wochen später, Anfang Juli 2024, soll As. erneut zugeschlagen haben – diesmal allein. Aus dem Haus einer weiteren Familie in Blankenese habe sie neben Bargeld zwei Luxusuhren, Goldschmuck, mehrere Designerhandtaschen und Parfum im Gesamtwert von etwa 25.000 Euro mitgenommen.

Die Staatsanwaltschaft legt der Angeklagten As. zwei Fälle von Diebstahl zur Last, in einem davon gemeinschaftlich begangen. Beide Frauen müssen sich nun wegen der Vorwürfe verantworten. Das Amtsgericht will im Laufe des Prozesses klären, ob die mutmaßlichen Taten tatsächlich so stattgefunden haben – und ob hinter den gestohlenen Luxusgütern ein systematisches Vorgehen steckt.