Blankenese (1. September 2025, Markus Krohn) · Sonntag, später Nachmittag. Gegen 17:20 Uhr ist ein Mann vom neuen Leuchtturm aus in die Elbe gesprungen. Kurz nach Niedrigwasser mit Einsetzen der Flut. Gefährlicher kann es kaum sein. So kam es, wie es kommen musste: Der Mann tauchte bislang nicht wieder auf.

Trotz Großaufgebots von DLRG, die mit ihren Rettungsbooten zuerst vor Ort waren, der Freiwilligen Feuerwehren Blankenese und Nienstedten, der Berufsfeuerwehr Osdorf konnte der Schwimmer nicht ausfindig gemacht werden. Die Bekleidung des Mannes blieben direkt neben dem Schwimmverbotsschild am Blankeneser Elbstrand zurück. Zeugen hatten den Mann noch beobachtet und die Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmiert, dann war er verschwunden. Gerade an dieser Stelle bilden sich oft viele Strudel, die den Mann mutmaßlich unter Wasser gezogen haben.

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Rund 50 Einsatzkräfte waren am Sonntagabend im Einsatz. Trotz Einsatz von Drohnen und Hubschrauber konnte der Badende nicht gefunden werden. Gegen 20 Uhr wurden die umfangreichen Suchmaßnahmen ergebnislos eingestellt.

Einwohner warnen seit langem vor der Gefahr des Badens in der Elbe, vor allem bei Niedrigwasser. Ehrenamtliche patrouillieren bei gutem Wetter und Niedrigwasser, um Badegäste vor dem gefährlichen Gewässer zu warnen. Doch offenbar reicht das immer noch nicht. Wer sich über die Gefahren informieren möchte, kann hier ein Informationsblatt herunterladen, das in verschiedenen Sprachen erhältlich ist.