Unglaublich, aber wahr: Gestern, vier Tage vor dem Straßenfest, war’s endlich soweit: Der Stromkasten ging offiziell in Betrieb, der Stromzähler wurde eingebaut. Ein Moment elektrisierender Freude! Dann, am heutigen Tag (!), bäumte sich die Bürokratie ebenso zäh auf wie derzeit die neuen Glasfaser-Kabel im Boden – doch Oliver Diezmann durfte den Schlüssel zum Stromkästlein beim Bezirksamt abholen und damit den Zugang zur Energiereserve – sprich: zur Bühnenversorgung – sichern. Damit entfällt die bisherige Notlösung mit dem 60 Meter-langen Starkstrom-Gestrudel quer durch Blankenese.

Als heute Vormittag die Kamera des NDR Hamburg Journals auf den Organisator gerichtet war, wagte er das Unerhörte: Er testete vor der Kamera, ob einer der „Pfahlewer“ – die beliebte und markante Weihnachtsbeleuchtung der Blankeneser – denn auch wirklich leuchtete. Und siehe da: Er leuchtet! Zu sehen heute um 19:30 Uhr im NDR Hamburg Journal.

Die Krönung dieser Posse? Kurz bevor die Technikcrew die Bühne am Straßenfestplatz vorbereiten wollte, klaffte dort heute ein Loch im Boden: eine Baugrube, ausgegraben von Telekom-Arbeitern, die derzeit in Blankenese Glasfaserkabel verlegten – quasi ein technischer Prolog zur Strom-Vergegenständlichung. „Ich bin in Gesprächen…“ sagte ein gequält lächelnder und doch optimistischer Oliver Diezmann den anwesenden Journalisten.

Immerhin: Der Wettergott hat für Sonnabend phantastisches Wetter angekündigt – wenn jetzt noch die letzten Löcher im Boden geschlossen und die Parkverbotsschilder an die richtigen Stellen gerückt sind, kann am Sonnabend die Sause mit funkelendem Strom, Glasfaser und perfekten Lichtverhältnissen starten. Der Blankenese-Sause von 10 bis 22 Uhr steht – hoffentlich – jetzt nichts mehr im Weg.

Info zum Straßenfest gibts hier.