Blankenese
Die Lebenswege von Leon Daniel Cohen und Käthe Starke-Goldschmidt
ALTONA (8. November 2024, PM) · Vor dem Hintergrund des Jahrestages der nationalsozialistischen Pogrome vom 9. und 10. November 1938 wurde gestern im Altonaer Museum die Ausstellung „Altona – Theresienstadt“ eröffnet. Die in Kooperation mit dem deutschen Freundeskreis der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem entstandene Ausstellung begibt sich ausgehend von einem aus dem KZ Theresienstadt geretteten Thoraschreins und einem Konvolut von Zeichnungen und Dokumenten zur Lagersituation der Deportierten im KZ Theresienstadt auf die Spuren von Leon Daniel Cohen und Käthe Starke Goldschmidt aus Altona. Die Ausstellung zeigt anhand der Rekonstruktion der beiden Lebenswege, welche Lücken in der Erinnerungsgeschichte die Verfolgung, die Deportation und die Ermordung der Altonaerinnen und Altonaer jüdischer Abstammung hinterlassen haben. Die Ausstellung ist bis zum 12. Mai 2025 zu sehen und wird von einem Programm mit Führungen, Vorträgen und musikalischen Lesungen begleitet.
Ein Tag gegen das Vergessen
Blankenese (8. November 2024, Markus Krohn) · Mit dem 9. November verbindet sich in Deutschland das Gedenken an die Reichspogrom- oder Reichskristallnacht vor 86 Jahren, in der das nationalsozialistische Regime gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im Deutschen Reich organisierte. Synagogen brannten, jüdische Geschäftsleute wurden ausgeplündert und verfolgt – der Beginn systematischer Verfolgung und Vernichtung. Mit zahlreichen Veranstaltungen gedenken heute viele Deutsche daran.
Erobern Blankeneser das Markthäuschen?
Blankenese (31. Oktober 2024, Markus Krohn) · Eine Initiative unter Federführung des Blankeneser Bürger-Verein e.V. will in dem derzeit verlassenen Blankeneser Markthäuschen einen Ort für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft schaffen. Die Idee dazu gibt es schon länger – seit das Café Schmidt & Schmidtchen ausgezogen ist, besteht die Hoffnung, dass das Konzept jetzt umgesetzt werden kann. Noch läuft ein Interessenbekundungsverfahren der Sprinkenhof GmbH. Doch bis eine Entscheidung des städtischen Projektentwicklers gefallen ist, kann das Konzept an Ort und Stelle ausprobiert werden. Eröffnung soll am 30. November sein.
vhh.mobility feiert 10 Jahre E-Mobilität
Elbvororte (29.Oktober 2024, PM) · Vor zehn Jahren nahm vhh.mobility (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) Hamburgs ersten elektrischen Linienbus in Betrieb. Damit erprobte Deutschlands drittgrößte kommunale Busbetreiberin als eines der ersten Nahverkehrsunternehmen Elektromobilität in der betrieblichen Praxis. Rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum feiert das Unternehmen einen weiteren Meilenstein: Ab sofort fährt jedes dritte Fahrzeug der Flotte elektrisch und kehrt auf einen von vier elektrifizierten Betriebshöfen zurück. So konnten seit 2014 insgesamt rund 21.720 Tonnen CO2 eingespart werden. Bis in die 2030er Jahre sollen Flotte und Infrastruktur des Verkehrsunternehmens vollständig klimaneutral sein. Die E-Fahrzeuge kommen unter anderem auf den stark frequentierten Linien 2, 3, X3, 21, 29, 124, 130, 135, 186, 230, 235 und 281 zum Einsatz. Der erste der Flotte fuhr die Blankeneser Runde durchs Treppenviertel.
15 Jahre WESTEND JAZZ
Blankenese (25. Oktober 2024, PM) · WESTEND JAZZ, die Big Band aus Blankenese, feiert morgen 15. Geburtstag. Eine Erfolgsgeschichte, von der die Gründer am 26. Oktober 2009 nicht einmal geträumt haben. Da nämlich traf sich eine bunte Truppe aus neun Musikern zum ersten Mal in der Aula des Gymnasiums Blankenese, um sich gemeinsam auf den Weg in die Welt der großen Jazzorchester zu machen. Eingeladen hatte Martin Voß, der davon träumte, sein Saxofon nicht länger im stillen Kämmerlein zu spielen. In Holger Hantke hatte er einen kompetenten Mitstreiter gefunden, der das Projekt unterstützte. Der studierte Kirchenmusiker und zu der Zeit Musiklehrer am Gymnasium Blankenese hatte schon immer ein Faible für den Jazz und nahm die musikalische Leitung von Anfang an in die Hand.
Sara Klatt erhält den mit 5.000 Euro dotierten Lange-Rode-Debütpreis
Blankenese (16. September 2024, PM) · Am vergangenen Sonnabend wurde Sara Klatt für ihren bei Penguin erschienenen Debütroman Das Land, das ich dir zeigen will ausgezeichnet. Die in Hamburg geborene Autorin begibt sich in ihrem Buch auf den Spuren ihrer Familie nach Israel und entdeckt ein Land, über das sie weniger wusste, als sie gedacht hatte. An diesem Erkenntnisprozess lässt sie ihre Leserinnen und Leser teilhaben.
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