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Fähren: (K)ein Schiff wird kommen...

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Blankenese (16.01.2014, Marcus Schmidt · Alle, die mal schnell ins Alte Land fahren wollen, kommen schwer rüber. Selten oder nie gehen Fäh­ren von Blankenese oder Rissen „rüber“. Ohne Di­rekt­verbindung von der Stadt aus halten fehlende Fähren auch Touristen fern. Umgekehrt entgehen den Elbvororten etwa 240.000 Übernachtungsgäste aus dem Alten Land. Die fahren nicht mal eben durch den Elb­tunnel oder über die Elb­brük­ken, um dann nördlich des Stroms einzukaufen, zu wandern, zu essen oder Kaffee und Kuchen zu genießen. Den gäbe es rund um den Süllberg, zum Beispiel auch im „Café Lüh­mann“.

Gestern stellten des­sen Inhaber Uwe und Mo­ni­ka Lühmann das „Projekt Elbe-Este-Fähren“ vor. Mit prominenten Mitstreitern wie Otto Waalkes oder Rüdiger Kowalke, dem Blankeneser und Rissener Bürgerverein, einzelnen Bür­gern, Gemeinden und Vereinen vom Jenischpark bis Buxte­hude, wollen sie den Nah­ver­kehr auf dem Wasser neu beleben: „Wir wollen dazu die Hadag ins Boot holen“.  
Den beiden Initiatoren „geht es darum, zu erreichen, dass wieder eine Fährverbindung zwischen den Landungsbrücken und Blankenese eingerichtet wird. Die HADAG hat Blan­kenese schon 2005 aus ihrem Fahrplan gestrichen und auch die Port-Authority meint, es lohne finanziell nicht in Blan­ke­nese anzulegen. Da sind wir anderer Meinung.
Außerdem muss sicher gemacht werden, dass die Fähre nach Cranz beibehalten wird, unabhängig davon, ob Sietas schlie­ßen muss oder nicht.
Der Bürgerverein und auch einige Blankeneser haben sich bei der Stadt, bzw. der HADAG um eine Verbesserung bemüht. Ohne Erfolg“. Ein breites Bünd­nis soll den Verant­wort­lichen der Stadt jetzt „Beine machen“.
Wichtig ist ihnen, „dass es kei­ne Bürgerinitiative sondern eine Interessengemeinschaft aller ist, die an der Elbe leben.“ Eine Reederei, die Verbindungen ab Februar übernehmen würde, warte noch auf Genehmi­gun­gen. Egal wer es mache: „Wir haben schon genug Interes­sier­te, die der Hadag beweisen möch­ten, dass sich ein Ausbau lohnt“, glauben Lühmanns und die Fans der Elbe- und Este-Fähren.

 

Kommentar: Chance für Verkehrsentlastung zwischen Rissen und Othmarschen


Einen zusätzlichen Vorteil durch den Ausbau von Fährlinien haben Lühmannns und ihre Mitstreiter noch nicht berücksichtigt:  Für alle verkehrsgeschädigten Rissener, Osdorfer oder Othmarschener bieten die Fähren Entlastung! Wenn regelmäßig schnelle Passagierschiffe auf dem Wasser pendeln – zum Beispiel von Wedel, über Falkenstein, bis in die HafenCity und zurück -  wird eine Menge Berufs- oder Shopping-Verkehr auf den Fluss umgeleitet. Raus aus den hoch belasteten Straßen wie der Wedeler Landstraße, Osdorfer Landstraße oder Elbchaussee!  Wenn es langsamer als mit dem Auto der der Bahn gehen sollte: Früher aufstehen und Schifffahrt genießen!
 
Der Verkehr am Stadtrand wird noch wachsen. Denn der Nachbarort Wedel plant eine riesiges Gewerbegebiet, neue Wohnviertel und ein größeres Kraftwerk. Die Menschen, die dort hinfahren, arbeiten oder leben, rasen oder stauen wechselweise durch die Nadelöhre im Westen. An einer Entlastung ihrer Nachbarn in Hamburg, scheint die Kleinstadt bisher nicht interessiert zu seinen. Bisher gibt es nicht einmal Planungen für einen Park-and-Ride-Platz in Wedel. Da kommt eine zusätzliche Verkehrsverbindung auf der Elbe recht! Wenn es die Hadag nicht machen möchte, dann vielleicht eine private Reederei.

 

Marcus Schmidt

Letzte Änderung am Donnerstag, 26 Februar 2015 18:14

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