Bürgerinitiative will Planung der Schulbehörde mit Petition kippen

  • Initiatoren favorisieren Alternativstandort am Suurheid
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Jörn Steppke und Jan Reifenstein Jörn Steppke und Jan Reifenstein Foto: PR
Rissen (14. Januar 2021, Markus Krohn) · Das Bündnis aus Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden „Erhalt der Brünschenwiesen“ in Rissen hat bereits gestern über 10.000 Unterschriften für Schulsenator Ties Rabe im Rathaus abgegeben. Heute Nachmittag übergaben Jörn Steppke und Jan Reifenstein ihre Petition zusätzlich an die Bezirksamtsleiterin des Bezirks Altona, Dr. Stefanie von Berg und die Vorsitzende der Bezirksversammlung, Stefanie Wolpert.
Um der Forderung nach einer alternativen Standortplanung für die Schulerweiterung in Rissen Nachdruck zu verleihen, haben die Initiatoren des Bündnisses zum vollständigen Erhalt des Landschaftsschutzgebietes 10.874 Unterschriften an Schulsenator Ties Rabe sowie die Bezirksversammlung Altona und die Bezirksamtsleitung Altona übergeben.

Jan Reifenstein von der BI Rettet die Brünschenwiesen: "Unser Vorschlag, für die Schulerweiterung einen kleinen Teil des Neubaugebietes an der Suurheid zu nutzen, hat viele Vorteile. Denn erstens pendelt bereits heute rund ein Drittel der Schülerschaft der Stadtteilschule aus Sülldorf / Iserbrook nach Rissen. Für diese SchülerInnen wäre der nähere Standort ein echter Gewinn und deutlich besser erreichbar als der von der Schulbehörde geplante Standort direkt an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Zweitens ergäbe sich angesichts steigender Schülerzahlen sowohl in Rissen als auch Sülldorf / Iserbrook nun die einmalige Gelegenheit, auf dem Standort Suurheid langfristig die gesamte STS zu anzusiedeln.
Den Bau von weiteren Schulgebäuden am Rand der Brünschenwiesen in Rissen lehnen die Initiatoren aus Naturschutzgründen ab. Die Schulbehörde stützt sich bei ihren Planungen auf einen bestehenden Bebauungsplan.
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